Dormagen: Neue Umweltschule – Zonser Friedrich-​von-​Saarwerden-​Grundschule ausgezeichnet

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-​Zons – Die Zonser Friedrich-​von-​Saarwerden-​Grundschule wurde von Bürgermeister Erik Lierenfeld für den mit 600 Euro dotier­ten ers­ten Platz im Wettbewerb Umweltschule des städ­ti­schen Umweltteams ausgezeichnet. 

Das Projektteam der Schule initi­ierte eine Aktionswoche zum Thema Nachhaltigkeit. „Schülerinnen und Schüler ent­wi­ckel­ten gemein­sam mit den Lehrern und Eltern tolle Ideen, um zu ver­mit­teln, wie wir Ressourcen und Umwelt scho­nen kön­nen“, sagte Lierenfeld bei der Preisübergabe in Zons. „Da waren viele Dinge bei, die auch gut außer­halb der Schule funk­tio­nie­ren kön­nen“, so der Bürgermeister. Dazu zähl­ten bei­spiels­weise selbst­ge­nähte Taschen statt Plastiktüten, der Bau von Insektenhotels, Nachhaltigkeit im Kochtopf oder Alltag ohne Plastik. Eine Schülergruppe drehte zudem bei der Projektwoche Clips und Interviews, um die Aktionen zu dokumentieren.

Anke Tobies-​Gerstenberg vom städ­ti­schen Umweltteam lobte ins­be­son­dere, dass das Umweltbewusstsein im Schulalltag einen fes­ten Platz hat: „In den meis­ten Klassen gibt es feste Dienste wie Licht‑, Fenster- oder Stromwächter. Auch das unter­streicht: Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind in der Schule fest ver­an­kert.“ Jan Dorenbeck von der ener­gie­ver­sor­gung dor­ma­gen gmbh (evd), die das Schild, das die Schule künf­tig als Wettbewerbsgewinner 2019 aus­weist, spon­sert, zeigte sich ins­be­son­dere von dem Engagement im Rahmen der Projektwoche beein­druckt: „Da wurde wirk­lich viel bewegt. Wir als evd sind über­zeugt, dass Sensibilisierung für das Thema Umwelt am bes­ten funk­tio­niert, wenn Kinder und Jugendliche sich eigene Projekte erar­bei­ten. Deshalb ein dickes Lob auch an die Lehrer und Eltern, die sich bei der Projektarbeit ein­ge­bracht haben“, so Dorenbeck weiter.

Der Grundschul-​Wettbewerb fand zum drit­ten Mal statt und glie­dert sich über den Zeitraum von einem Schuljahr in die Themenkomplexe Energie und Abfall mit ver­pflich­ten­den Aktions- sowie Wahlaufgaben und wird ergänzt durch das Themenfeld des fai­ren Handels. Anhand einer Checkliste haben Umweltteam und Schulverwaltungsamt geprüft, wel­che Schulen mit wel­chen Maßnahmen die meis­ten Wertungspunkte errei­chen konn­ten. Den zwei­ten Platz belegte die Tannenbuschschule Straberg. Dritter wurde die Tannenbuschschule Delhoven. Außerdem nah­men die Friedensschule Nievenheim, die Friedensschule Gohr, die Regenbogenschule und die Henri-​Dunant-​Schule teil. „Dass sich die­ses Jahr sie­ben Schulen – drei mehr als im letz­ten Jahr – ange­mel­det haben zeigt, dass Umwelt an vie­len Schulstandorten groß geschrie­ben wird. Das freut uns als Umweltteam natür­lich – und das möch­ten wir in Zukunft wei­ter för­dern“, so Tobies-Gerstenberg. 

Foto: Stadt
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