Neuss: St. Augustinus Gruppe und Kplus Gruppe wol­len kooperieren

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Der demo­gra­phi­sche Wandel, die Suche nach enga­gier­ten Fachkräften, die Digitalisierung und klare Nachhaltigkeitsziele for­dern beson­ders von kari­ta­tiv aus­ge­rich­te­ten Unternehmen vor­aus­schau­en­des Handeln. 

Damit sie auch in Zukunft inno­va­ti­ons­fä­hig blei­ben und ihre Aufgaben im Sinne der christ­li­chen Caritas wahr­neh­men kön­nen, prü­fen die St. Augustinus Gruppe und Kplus Gruppe die Möglichkeit eines Zusammenschlusses.

Die St. Augustinus Gruppe ist im Rheinland inzwi­schen an 85 Standorten als Marke im Gesundheits- und Sozialwesen bekannt. Die gemein­nüt­zige Gesellschaft mit Sitz in Neuss möchte ihr Fundament – christ­li­ches Profil und wirt­schaft­li­che Nachhaltigkeit – in der Region zukunfts­fä­hig gestal­ten und ausbauen.

Dazu prüft sie gemein­sam mit der Geschäftsführung der Kplus Gruppe, einem katho­li­schen Träger für Medizin und Pflege mit Sitz in Solingen, die Möglichkeiten eines Zusammenschlusses. In den kom­men­den sechs Monaten wird sich zei­gen, ob die Rahmenbedingungen für eine gemein­same Trägerstruktur geschaf­fen wer­den kön­nen. Eine schlag­kräf­tige Unternehmensgruppe soll ent­ste­hen, die mit ihrer Haltung und ihren Werten als christ­li­ches Unternehmen unver­wech­sel­bar bleibt.

Gute Voraussetzungen dafür, zu einer Unternehmensgruppe zusam­men­zu­wach­sen, sind schon jetzt gege­ben: Beide ver­bin­det nicht nur das Engagement für alte, kranke und Menschen mit Behinderung, son­dern auch das christ­li­che Wurzelwerk, das sich in der Unternehmensphilosophie und in der Haltung gegen­über den anver­trau­ten Menschen und Mitarbeitenden wider­spie­gelt. „Schon unsere Gründungsmütter und ‑väter, die Neusser Augustinerinnen und Neusser Alexianerbrüder wuss­ten, dass nur wirt­schaft­li­cher Erfolg die Mittel bereit­stellt, um den Menschen immer bes­sere Dienstleistungen in Gesundheit, Pflege und Betreuung aus einer Hand bie­ten zu kön­nen“, sagt Paul Neuhäuser, Vorsitzender der Geschäftsführung der St. Augustinus Gruppe. „Mit fach­li­cher Expertise, hoher Innovationsfähigkeit und mensch­li­cher Wärme haben wir eine gemein­same DNA, was Herkunft, Werte und Haltung betrifft. Das ver­bin­det uns, und wir ver­sor­gen Menschen in unter­schied­li­chen, aber angren­zen­den Regionen. So erwach­sen aus einem Zusammenschluss viele Chancen“, so Neuhäuser weiter.

Die Kplus Gruppe ver­sorgt Menschen in Kranken- und Seniorenhäusern und bie­tet Inklusionsarbeit für Menschen mit Behinderung in den rechts­rhei­nisch angren­zen­den Regionen im Raum Solingen, Leverkusen, Düsseldorf und dem Kreis Mettmann. „Ziel ist es, durch einen Zusammenschluss bei­der Unternehmensgruppen eine viel­sei­tige Vernetzung der Leistungen links und rechts des Rheins zu errei­chen und so eine noch bes­sere Versorgung der Menschen im Sinne der Caritas sicher­zu­stel­len“, so Gregor Hellmons, Sprecher der Geschäftsführung der Kplus Gruppe. „Für unsere vie­len enga­gier­ten Mitarbeitenden bedeu­tet ein Zusammenschluss Innovations- und Wissenstransfer, Karrieremöglichkeiten sowie Synergien in gemein­sa­men Arbeitsstrukturen“, bekräf­tigt Hellmons, zu des­sen Unternehmen rund 3.200 Mitarbeitende gehören.

Und natür­lich bie­ten wir dann lang­fris­tige Sicherheit, die ein gro­ßer, star­ker Arbeitgeber mit fast 9.000 Arbeitsplätzen garan­tie­ren kann“. Es gehe auch darum, in Zeiten der Fachkräftesuche Arbeitsplätze zukunfts­fä­hig aus­zu­ge­stal­ten und sie nach­hal­tig zu sichern. Mit dem Votum ihrer Gesellschafter gehen die Vertreter der bei­den Gruppen in wei­tere Gespräche und wer­den Mitarbeitende eng in die Entwicklung einbinden.

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