Feuerwehr Meerbusch – Kanu-​Fahrer ret­tet Person aus dem Rhein

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Zur rich­ti­gen Zeit am rich­ti­gen Ort – so lässt sich zusam­men­fas­sen, was sich ges­tern Abend in Langst-​Kierst am Rhein zuge­tra­gen hat und ver­mut­lich einer jun­gen Dame das Leben geret­tet hat. 

Um 19:40 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einer ver­miss­ten Person im Rhein alar­miert. Zu die­sem Zeitpunkt befand sich einer der alar­mier­ten Löschzüge im Rahmen einer Übung direkt am Rhein in Nähe der gemel­dete Unglücksstelle. Während sich die Kräfte des Löschzugs Lank ent­lang des Ufers zur Suche auf­teil­ten, sprach ein Feuerwehrmann einen Kanu-​Fahrer an, der mit sei­nem Sportgerät gerade in unmit­tel­ba­re­rer Ufernähe das Geschehen verfolgte.

Dieser erklärte sich sofort bereit, die Suche nach der Person mit sei­nem Kanu auf dem Rhein zu unter­stüt­zen, noch bevor die Rettungsboote der umlie­gen­den Feuerwehren die Suche auf­neh­men konn­ten. Bereits nach weni­gen Minuten konn­ten die Einsatzkräfte an Land dann beob­ach­ten, wie der Kanu-​Fahrer zwi­schen Flughafenbrücke und Fähranleger Langst-​Kierst noch mal an Geschwindigkeit zulegte nach­dem er die Person im Rhein trei­bend gese­hen hat.

Wenig spä­ter gelang es ihm dann eine weib­li­che Person auf die Vorderseite sei­nes Kanus zu zie­hen und dort fest­zu­hal­ten bis er sie am Ufer den Rettungskräften von Feuerwehr und Rettungsdienst über­ge­ben konnte. Die Dame wurde anschlie­ßend wei­ter medi­zi­nisch versorgt.

Die Feuerwehr bedankte sich anschlie­ßend bei dem Kanu-​Fahrer für die spon­tane Unterstützung und sei­nen selbst­lo­sen Einsatz, der ver­mut­lich der jun­gen Dame das Leben geret­tet hat. Der Feuerwehr lie­gen keine Informationen vor warum und wie die Person in den Rhein gekom­men ist.

Gleichwohl müs­sen wir noch mal davor war­nen im Rhein zu schwim­men. Im Rhein gibt es gefähr­li­che Strömungen, bei denen der Sog so stark wirkt, dass er die Schwimmerinnen und Schwimmer bis auf den Grund zieht. Die Strömungen sind meist schon in Ufernähe unbe­re­chen­bar und oft nicht zu erken­nen. Falls doch etwas pas­siert schwim­men sie immer mit der Strömung. Selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer ist das Ankämpfen gegen die Strömung aus­sichts­los. Schwimmen Sie mit der Strömung ans Ufer und machen Sie durch lau­tes Rufen auf sich auf­merk­sam. Das ist Ihre ein­zige Überlebenschance.

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