Rommerskirchen: Verbesserung der medi­zi­ni­schen Versorgung – mehr nie­der­ge­las­sene Fachärzte

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Seit Jahren setz­ten sich Bürgermeister Albert Glöckner a.D., Bürgermeister Dr. Martin Mertens und die Gemeindeverwaltung mit Nachdruck für die Verbesserung der medi­zi­ni­schen Versorgung in Rommerskirchen ein. 

Erfolge konn­ten hier ins­be­son­dere durch Belegsprechstunden von Fachärzten in den Räumlichkeiten des „Hauses der Gesundheit“ im Rathaus erzielt wer­den. Auch der Bau der Rettungswache stellt dafür einen ent­schei­den­den Beitrag dar. Der Wunsch nach einem Kinder- und Jugendarzt sowie auch nach wei­te­ren Fachärzten war 2017 ein gro­ßes Thema im Rat.

Fraktionsübergreifend bestand Einigkeit, dass die Niederlassung wei­te­rer Fachärzte für Rommerskirchen ein Gewinn wäre. Damit unter­stützte der Rat die inten­si­ven Tätigkeiten der Verwaltung in die­sem Bereich. Die Verwaltung berich­tete sei­ner­zeit aus­führ­lich über die aktu­elle Versorgungssituation und den Stand der hierzu mit den zustän­di­gen Stellen geführ­ten Gespräche.

Seinerzeit bestand für den gesam­ten Rhein-​Kreis Neuss ein wei­test gehen­des Niederlassungsverbot für neue Facharztpraxen. Darüber hatte sich das Rathaus inten­siv mit der zustän­di­gen KV bera­ten. Es wurde ver­ein­bart, die Gespräche in Abständen wei­ter­zu­füh­ren, zumal das Thema den Wunsch der Bürgerschaft widerspiegelt.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Mir liegt das Thema per­sön­lich sehr am Herzen. Ich werde daher jetzt die tur­nus­mä­ßi­gen Gespräche mit der KV fort­füh­ren, um aus­zu­lo­ten, wel­che Möglichkeiten es aktu­ell gibt, um die Fachärzteversorgung in Rommerskirchen zu ver­bes­sern.” Nach den Sommerferien wird im Rat der Gemeinde Rommerskirchen berichtet.

Zum Hintergrund: Die Niederlassung von Allgemeinmedizinern und Fachärzten wird durch die Kassenärztliche Vereinigung (KV) gere­gelt. Sie legt fest, wie viele Ärzte sich in einem bestimm­ten Plangebiet nie­der­las­sen dür­fen. Für die Niederlassung von all­ge­mei­nen Fachärzten, zu denen auch die Kinderärzte zäh­len, stellt der Rhein-​Kreis Neuss die­ses Plangebiet dar. Eine detail­lierte Planung mit Bezug auf ein­zelne Kommunen bzw. ein Instrumentarium zur Verhinderung der Konzentration in bestimm­ten Kommunen des Planungsbereiches sei­tens der Kassenärztlichen Vereinigung besteht nicht.

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