Meerbusch: Projekte unter dem Motto „Martinus for future“ – Martinus-​Schüler für Klima- und Umweltschutz

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Meerbusch – Wie kann ich Müll ver­mei­den? Was ist erneu­er­bare Energie? Welche Auswirkungen hat der Klimawandel? Auf diese Fragen haben die Schülerinnen und Schüler der Städtischen Martinusschule in Strümp Antworten gesucht.

Unter dem Motto „Martinus for future“ fan­den am Freitag, 5. Juli, zahl­rei­che Projekte rund um das Thema statt. „Das Thema Umwelt- und Klimaschutz beglei­tet uns schon eine ganze Weile. Die Schülerinnen und Schüler hat­ten in den Kindernachrichten von den Fridays for future-​Protesten gehört und gefragt, ob nicht auch wir daran teil­neh­men könn­ten. Das geht als Grundschule natür­lich nicht, aber wir haben uns inten­siv im Sachunterricht mit dem Thema aus­ein­an­der­ge­setzt“, sagt Anne Weddeling-​Wolff, Schulleiterin der Martinusschule.

Viele Jungen und Mädchen gin­gen dar­auf­hin durch die Schule und hiel­ten nach „Müllsünden“ Ausschau. „Die Kinder ver­zich­ten seit dem auf Plastikstrohhalme und möch­ten, dass ver­mehrt Mehrwegflaschen zum Einsatz kom­men. In unse­rem Lehrerzimmer wurde eine Kapselkaffemaschine abge­schafft“, so Weddeling-​Wolff wei­ter.

Auch am Projekttag selbst stan­den ver­schie­dene Themen im Fokus. Die zweite Jahrgangsstufe ver­teilte Flyer in Strümp, um die Bürgerinnen und Bürger zu mehr Nachhaltigkeit zu ani­mie­ren. Die vier­ten Klassen befass­ten haben sich mit erneu­er­ba­ren Energien. Einige Schülerinnen und Schüler besuch­ten einen ört­li­chen Bauern, um zu schauen, wo Lebensmittel her­kom­men und wie man ver­stärkt auf regio­nale Produkte set­zen kann.

Kinder wer­den oft unter­schätzt. Es ist wirk­lich erstaun­lich, wie viel Wissen sie schon mit­brin­gen und wie sehr sie sich mit der Thematik aus­ein­an­der set­zen. Man merkt, dass den Kindern die Themen wirk­lich am Herzen lie­gen und das trans­por­tie­ren sie natür­lich auch nach Hause“, sagt Natalie Daberko, die mit den Schülern eine Diskussionsrunde orga­ni­siert hatte. „Man muss nicht immer mit dem Auto fah­ren“ ist bei­spiels­weise eine Forderung der Kinder.

Es müss­ten auch „nicht alle Lebensmittel durch die ganze Welt geflo­gen wer­den“. Vor allem aber wol­len die Martinus-​Schüler Plastik ver­mei­den. „Man kann häu­fig dar­auf ver­zich­ten und so die Umwelt schüt­zen“, so die Forderung der Kinder.

Alle rund 330 Kinder der Martinusschule haben am Projekttag „Martinus for future” teil­ge­nom­men und ihre Ideen für mehr Klima- und Umweltschutz ein­ge­bracht. Foto: Stadt
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