Dormagen: Nachhaltigkeitspreis 2019: Erster Platz geht an Straberger Initiative

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Bürgermeister Erik Lierenfeld hat am Samstag, 6. Juli, die Preisträgerinnen und Preisträger des Dormagener Nachhaltigkeitspreises 2019 ausgezeichnet. 

Lierenfeld betonte indes, dass alle elf ein­ge­reich­ten Wettbewerbsprojekte wich­tige Beiträge zum Thema Nachhaltigkeit in Dormagen seien. „Das ist eine tolle Resonanz, die zeigt, dass die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz viele Menschen in Dormagen bewe­gen“, so der Bürgermeister. 

Auch Organisatorin Anke Tobies-​Gerstenberg vom Umweltteam der Stadt Dormagen zeigte sich vom Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeis­tert: „Toll, mit wel­chem Herzblut hier Ideen von der Ressourcenschonung über den Tier- und Artenschutz bis zur Sicherung der Lebensgrundlagen vor­ge­stellt wur­den. Alle, die dabei waren, dür­fen sich als Sieger fühlen.“

Den mit 1.000 Euro dotier­ten ers­ten Platz erhält die von Ralf Krechel gegrün­dete Straberger Initiative „Grün und Dorf in der Landschaft“. Im Mittelpunkt die­ses Projekts ste­hen die Förderung des loka­len Handels und die Unterstützung geleb­ter Dorfgemeinschaft. Ein Beispiel ist etwa die Schaffung eines blü­ten­rei­chen Bauerngartens.

Auf dem mit 750 Euro dotier­ten zwei­ten Platz ist das Projekt „Walddetektive“, ein­ge­reicht von Waldpädagogin Nina Kessler gelan­det. Bei die­sem Projekt steht die Bildung im außer­schu­li­schen Lernort Natur im Mittelpunkt. Die bei­den Gruppen der Walddetektive tref­fen sich ein­mal in der Woche für jeweils zwei Stunden und ver­brin­gen die gemein­same Zeit in der Regel im Wald. Meist ste­hen die Treffen unter einem bestimm­ten Thema, zu dem dann geforscht, gebaut, gesam­melt, expe­ri­men­tiert oder beob­ach­tet wird.

Der dritte Platz und 500 Euro gehen an das Projekt „Berthas Garten“, den Schulgarten an der Bertha-​von-​Suttner-​Gesamtschule. Der Schulgarten ver­knüpft öko­lo­gi­sche, öko­no­mi­sche und soziale Aspekte und macht sie durch eige­nes Handeln erfahr­bar. Die Schülerinnen und Schüler kön­nen im Schulgarten ler­nen, was Nachhaltigkeit bedeu­tet, warum sie wich­tig ist und wie sie sich kon­kret umset­zen lässt.

Den dies­jäh­ri­gen Anerkennungspreis, der mit 250 Euro dotiert ist, erhält das Projekt „Rhein Clean Up“ von Karin Schwanfelder. Mit die­sem Preis wür­digt die Stadt das her­aus­ra­gende Engagement Schwanfelders für die Umwelt und gegen die Vermüllung des Rheinufers und ande­rer Bereiche.

Preisträger des Dormagener Nachhaltigkeitspreises 2019. Foto: Stadt
(187 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)