Neuss: VRR – nextTicket 2.0 in einer wei­te­ren Erprobungsphase

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen und den poli­ti­schen Gremien des VRR möchte der Verbund zeit­nah einen eTarif par­al­lel zum bis­he­ri­gen Tarif ent­wi­ckeln und ihn im Rahmen von nextTicket 2.0 am Markt anwenden. 

Der Praxistest nextTicket im ver­gan­ge­nen Jahr hat gezeigt, dass Fahrgäste gene­rell bereit sind, elek­tro­ni­sche Tarife zu nut­zen und einem sol­chen digi­ta­len Ticketing auch zu ver­trauen. Darauf auf­bau­end tes­ten wir mit nextTicket 2.0 nun einen elek­tro­ni­schen Tarif, bei dem der Preis nach Luftlinien-​Kilometern berech­net wird.

Ein ent­spre­chen­des Modell wer­den wir in den nächs­ten Monaten ent­wi­ckeln“ erklärt VRR-​Vorstand José Luis Castrillo. „Ziel aller Beteiligten ist es nach wie vor, ein zeit­ge­mä­ßes und kun­den­freund­li­ches Angebot zu schaf­fen und Fahrgästen somit den Zugang zum Öffentlichen Personennahverkehr zu erleichtern.“ 

Der Start des Projektes ist für das erste Halbjahr 2020 geplant. nextTicket 2.0 dient auch dazu, das geplante NRW weite Kundeninformations- und Ticketingsystem mit Check-​in/​Be-​out-​Funktion vor­zu­be­rei­ten. Mit dem zwei­ten VRR-​Markttest kön­nen Kunden den eTarif und seine Vorteile ein wei­te­res Mal ein­ge­hend erpro­ben. Anschließend kön­nen sie in das neue CiBo-​System wechseln. 
 
Praxistest nextTicket 2018 
Im zwei­stu­fi­gen Praxistest nextTicket erprobte der VRR im Jahr 2018 sechs Monate lang einen neuen elek­tro­ni­schen Tarif. Ziel war es, Fahrgästen in der Region den Zugang zum Öffentlichen Personennahverkehr zu erleich­tern und den Fahrpreis auf Basis von den tat­säch­lich zurück­ge­leg­ten Linienkilometern – auto­ma­ti­siert zu berech­nen. Die Marktforschungsergebnisse zeig­ten, dass Nutzer einen elek­tro­ni­schen Tarif posi­tiv anneh­men und die­ser für viele eine Alternative zu her­kömm­li­chen Ticketing-​Modellen sein kann. 

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