Meerbusch: Fraktionen ver­ab­schie­den ein­stim­mig Resolution zum Klimaschutz

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Der Rat der Stadt Meerbusch hat auf sei­ner letz­ten Sitzung vor der Sommerpause am Donnerstag (27. Juni) eine gemein­same Resolution für mehr Klimaschutz verabschiedet. 

Unter dem Titel „Resolution zum loka­len Klimaschutz in Meerbusch“ wol­len die Ratsfraktionen ein deut­li­ches Zeichen für die Thematik set­zen. So heißt es in dem Papier, dass es uner­läss­lich sei, die Treibhausgasemissionen schnellst­mög­lich mas­siv zu redu­zie­ren, um eine unkon­trol­lier­bare glo­bale Erwärmung mit nicht abseh­ba­ren Folgen zu verhindern.

So for­dere man von der Bundesregierung die Einführung eines Klimaschutzgesetzes, dass an den Forderungen des Pariser Abkommens aus­ge­rich­tet ist. Zudem sol­len sowohl die Landes- als auch die Bundesregierung umfas­send über den Klimawandel, seine Ursachen und Auswirkungen infor­mie­ren, und die Maßnahmen auf­zei­gen, die dage­gen unter­nom­men wer­den. Zudem solle das Klimaschutzkonzept der Stadt wei­ter fort­ge­führt werden.

Ich freue mich, dass diese Resolution ein­stim­mig ver­ab­schie­det wurde und wir als Stadt damit ein Zeichen set­zen. Für uns in Meerbusch ist das Thema kein neues. Schon vor Jahren haben wir ein Klimaschutzkonzept mit einer Vielzahl von Maßnahmen, den CO2-​Ausstoß zu ver­min­dern, auf den Weg gebracht und im Umweltbereich zusätz­lich eine Klimamanagerin ein­ge­stellt. Durch Investitionen zur Steigerung des Radverkehrs ver­su­chen wir eine kli­ma­freund­li­che Mobilität zu för­dern“, so Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage, die sich bei den Fraktionen für die Verabschiedung der Resolution ein­ge­setzt hatte, denn, so heißt es in dem Papier weiter:

Trotz welt­wei­ter Bemühungen über Jahrzehnte, den Ausstoß von Klimagasen zu redu­zie­ren, nimmt deren Konzentration Jahr um Jahr zu. Alle Maßnahmen, dem Klimawandel ent­ge­gen­zu­wir­ken, haben bis­her kei­nen Erfolg gezeigt”. 

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