Bussen der Rheinbahn: Bitte vorne einsteigen!

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Täglich wer­den in den Bussen der Rheinbahn 45.000 Tickets beim Einstieg auto­ma­tisch kon­trol­liert. Das klingt viel, tat­säch­lich liegt die Anzahl der Fahrgäste aber deut­lich höher. 

Deswegen heißt es ab 1. Juli wie­der für alle Fahrgäste: Bitte vorne ein­stei­gen und das Ticket zei­gen. Dazu hat die Rheinbahn für die Kontrollsysteme Softwareupdates ent­wi­ckelt, damit die rund 500 Geräte Monats-​Chipkarten oder HandyTickets deut­lich zügi­ger aus­le­sen und keine unnö­ti­gen Wartezeiten entstehen.

Wir set­zen auf das Verständnis und die Mithilfe unse­rer Fahrgäste und bit­ten diese, von nun an wie­der vorne ein­zu­stei­gen und ihr Ticket vor­zu­zei­gen. So kön­nen wir, auch im Sinne unse­rer Kunden, unsere Einnahmen nach­hal­tig sichern“, sagt Andrea Wirth, die den Bereich Marketing und Vertrieb bei der Rheinbahn leitet.

Um den Fahrgästen die Umgewöhnung zu erleich­tern, sind große Aufkleber auf den Bussen ange­bracht, die auf den Einstieg beim Fahrer hin­wei­sen. Zusätzlich ver­teilt das Unternehmen in der ers­ten Juliwoche Broschüren im Bediengebiet und den KundenCentern.

Ausgenommen von die­ser Regelung sind natür­lich Fahrgäste, die in ihrer Mobilität ein­ge­schränkt sind, wie Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen. Wenn beson­ders viele Fahrgäste an der Haltestelle war­ten, öff­nen die Fahrer eben­falls alle Türen, um die Weiterfahrt nicht zu verzögern.

Eine wei­tere Ausnahme bil­den die MetroBusse: Hier stei­gen die Kunden wie gewohnt an allen Türen ein, da es wie bei den Stadt- und Straßenbahnen im MetroBus vor allem schnell wei­ter­ge­hen soll.

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