Neuss: Falscher Polizist schei­tert mit Betrugsmasche

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss-​Grimlinghausen (ots) Immer wie­der wer­den Menschen Betrugsopfer am Telefon. Das Ziel der Betrüger: Geld oder per­sön­li­che Daten. 

Seien Sie vor­sich­tig bei Anfragen am Telefon, bei frem­den Besuchern an der Haustür und auch bei omi­nö­sen Anschreiben per Mail oder per Brief. Am Donnerstagabend (27.06.) erschien eine 61-​jährige Frau auf der Polizeiwache in Neuss und berich­tete, dass sie um 20:30 Uhr einen ver­däch­ti­gen Anruf von einer unter­drück­ten Nummer erhal­ten habe.

Der Anrufer, ein angeb­li­cher Polizist namens König von der Polizei Neuss, berich­tete von Einbrüchen in der Nachbarschaft und warnte davor, dass wahr­schein­lich auch bei ihr ein­ge­bro­chen wer­den würde. Der mit einer Schusswaffe bewaff­nete Täter sei zwar fest­ge­nom­men wor­den, aber es seien zwei wei­tere Täter flüchtig.

Zudem hätte der Anrufer gezielt nach Bargeld, Gold und einem vor­han­de­nen Tresor gefragt. Als die Frau den Anrufer kon­kre­ter zur Polizei befragte, legte die­ser auf. Der Mann soll mit dunk­ler Stimme leicht gelis­pelt und Hochdeutsch gespro­chen haben.

Der Fall zeigt, dass nahezu alle Altersgruppen Ziel der Betrüger wer­den. Deshalb wer­den wir nicht auf­hö­ren, vor Telefonbetrügern zu war­nen. Wer einen der­ar­ti­gen Anruf erhält, sollte ein­fach auf­le­gen und keine Auskunft zu per­sön­li­chen Daten oder Vermögenswerten am Telefon preisgeben.

Die Polizei würde sich nie­mals am Telefon nach dem Aufbewahrungsort von Wertsachen erkun­di­gen. Betroffene soll­ten sich an die Polizei (02131 300–0) wen­den und auch Rat bei Bekannten und Verwandten suchen.

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