Kaarst: Radfahrer ver­ur­sacht Verkehrsunfall unter Drogen und Alkoholeinfluss

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst (ots) Glücklicherweise mit nur leich­ten Verletzungen endete ein Verkehrsunfall am frü­hen Dienstagabend (25.06.) in Kaarst.

Gegen 19:00 Uhr war ein Radfahrer gegen ein gepark­tes Auto auf der Robert-​Koch-​Straße geprallt. Im Rahmen der Unfallaufnahme stell­ten die Polizeibeamten Alkoholgeruch beim 46-​jährigen Verunglückten fest. Ein Vortest lässt einen Alkoholwert bei ihm von mehr als 2,5 Promille erwarten.

Auch räumte der Verletzte ein, Drogen zu sich genom­men zu haben. Der Mann aus Kaarst musste sich einer Blutprobe unter­zie­hen. Auf ihn war­tet ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Die alko­ho­li­sierte Teilnahme am Straßenverkehr ist auch für Radfahrer kein Kavaliersdelikt. Das Bundesverwaltungsgericht hat ent­schie­den, dass die Fahrerlaubnis einem Radfahrer mit einem Blutalkoholgehalt von 1,6 Promille und mehr ent­zo­gen wer­den kann. Eine Geldstrafe sowie die Anordnung einer medizinisch-​psychologischen Untersuchung (MPU) kön­nen folgen.

Viele Verkehrsteilnehmer sind der Meinung, dass sie unein­ge­schränkt Alkohol trin­ken dür­fen, wenn sie mit dem Fahrrad unter­wegs sind, aber Achtung: Bereits ab einem Alkoholisierungsgrad von 0,3 Promille ist ein Strafverfahren fäl­lig, wenn soge­nannte Ausfallerscheinungen vor­lie­gen, der Radfahrer zum Beispiel in Schlangenlinien fährt, stürzt oder einen Verkehrsunfall verursacht.

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