Neuss/​Dormagen: Spurensicherungsarbeit führt zum Erfolg – Polizei ermit­telt Tatverdächtigen

Neuss/​Dormagen (ots) Mit Pressemeldungen vom 01.08.2016 und 18.04.2017 berich­tete die Polizei über meh­rere Wohnungseinbrüche in Neuss und Dormagen. Aufgrund der dama­li­gen Spurensicherung geriet nun ein Verdächtiger ins Visier der Fahnder.

Vor knapp drei Jahren, in der Nacht zum 30.07.2016, bra­chen zunächst unbe­kannte Täter im Neusser Ortsteil Gnadental, am Weißdorn‐, Goldregen‐ und dem Berghäuschensweg in meh­rere Einfamilienhäuser ein. Vor zwei Jahren, über das Osterwochenende 13.04. bis 17.04.2017, trie­ben Einbrecher ihr Unwesen in Dormagen‐​Nievenheim. Bevorzugtes Ziel waren auch hier Einfamilienhäuser. Betroffen waren die Koniferenstraße, sowie die Straßen „An der Pannesfuhr” und „An der Kirschfuhr”.

Die Arbeitsweise der Täter in den geschil­der­ten Fällen war nahezu iden­tisch: Sie hebel­ten Terrassentüren oder Fenster auf, anschlie­ßend durch­such­ten sie das Mobiliar nach Wertsachen. Die Beute der Wohnungseinbrecher bestand in der Hauptsache aus Bargeld und Handys.

Die Polizei konnte nach akri­bi­scher Spurensicherungsarbeit und einem aktu­el­len DNA – Vergleich einen Tatverdächtigen iden­ti­fi­zie­ren, der für ins­ge­samt 14 Wohnungseinbrüche im Rhein‐​Kreis Neuss in Betracht kommt. Es han­delt sich um einen 35‐​jährigen rumä­ni­schen Staatsbürger. Er ist bereits mehr­fach wegen ähn­lich gela­ger­ter Delikte in Erscheinung getre­ten und befin­det sich mitt­ler­weile in einer Justizvollzugsanstalt. Dort sitzt er eine mehr­jäh­rige Haftstrafe ab.

Bei der Polizei im Rhein‐​Kreis Neuss ist ein zen­tra­les Kommissariat für die Bearbeitung von allen Wohnungseinbrüchen mit Tatort im Rhein‐​Kreis Neuss zustän­dig. So kön­nen mög­li­che Tatzusammenhänge oder Serien erkannt und bekämpft wer­den. Die akri­bi­sche Spurensuche und -siche­rung ist ein wich­ti­ger Teil die­ser Ermittlungsarbeit. Speziell geschulte Kriminalbeamte sichern an Tatorten bei­spiels­weise Finger‐ und DNA‐​Spuren. Diese Spuren kön­nen auch nach Jahren noch zur Überführung von Verdächtigen füh­ren.

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