Meerbusch: Polizei warnt wie­der­holt vor Telefonbetrügern

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Büderich (ots) Das Ziel der Diebe und Trickbetrüger, egal mit wel­cher Masche sie gerade unter­wegs sind, ist immer das Gleiche : das Geld oder die per­sön­li­chen Daten ihrer Opfer. 

Seien Sie des­halb vor­sich­tig bei Anfragen am Telefon, bei omi­nö­sen Anschreiben per Brief oder Mail und natür­lich auch bei direk­ten Besuchen von Fremden an der Haustür.

Am Montagabend (24.06.) reagierte eine Seniorin in Büderich umsich­tig. Eine angeb­li­che Kriminalbeamtin hatte sie gegen 23:30 Uhr ange­ru­fen. Sie gab in dem Telefonat an, dass eine Einbrecherbande fest­ge­nom­men wor­den sei. Die Angerufene würde womög­lich zu den poten­ti­el­len nächs­ten Einbruchsopfern zählen.

Die Anruferin wollte schließ­lich wis­sen, wel­che Wertsachen sich im Haus der Seniorin befän­den. Die 88-​Jährige reagierte rich­tig und gab keine Auskünfte dar­über. Sie ließ sich auch nicht von einem wei­te­ren Anrufer (angeb­lich der Chef der Kriminalbeamtin) ein­schüch­tern. Die Masche, etwas über die Eigentumsverhältnisse der Geschädigten zu erfah­ren oder an Wertsachen zu gelan­gen schlug in die­sem Fall fehl.

Die Polizei wird nicht müde, vor Telefonbetrügern zu war­nen. Wer der­ar­tige Anrufe erhält, sollte ein­fach auf­le­gen und kei­nes­falls Auskunft zu per­sön­li­chen Daten oder Vermögenswerten geben. Im Zweifelsfall kann man sich Rat bei Bekannten sowie Verwandten suchen oder sich direkt an die Polizei (02131 300–0) wen­den. Fakt ist: Die Polizei wird sich nie­mals am Telefon nach dem Aufbewahrungsort Ihrer Wertsachen erkundigen.

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