Neuss: Nachtrag: Bombendrohung in Neuss – Kind räumt ein, Drohung geschrie­ben zu haben

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) Wir berich­te­ten mit Pressemitteilungen vom 14.06.2019 über eine Bombendrohung in der Neusser Innenstadt. Von der anschlie­ßen­den Räumung waren ein Geldinstitut an der Oberstraße sowie ein angren­zen­der Gastronomiebetrieb betroffen. 

Die Polizei war mit einer Vielzahl von Kräften vor Ort. Bei einer Durchsuchung der Filiale, in die auch ein Sprengstoffspürhund der Polizei in Düsseldorf ein­ge­bun­den war, wurde nichts Verdächtiges gefun­den. Der Einsatz und die Straßensperrungen konn­ten am Freitag (14.6.), gegen 18:50 Uhr, been­det wer­den. Die Kriminalpolizei hatte noch am Freitag die Ermittlungen auf­ge­nom­men und einen Zeugenaufruf gestar­tet, um her­aus­zu­fin­den, wer hin­ter der Drohung steckt.

Am Wochenende mel­det sich die Mutter eines Zwölfjährigen bei der Polizei und gab an, dass ihr Sohn offen­bart habe, den Zettel mit der Drohung wäh­rend eines gemein­sa­men Besuchs der Bank am Freitagnachmittag geschrie­ben zu haben. Sie habe davon nichts mitbekommen.

Polizeibeamte hör­ten den Jungen am Wochenende an. In sei­ner Befragung räumte er ein, den Zettel mit der Drohung in einen Briefkasten des Geldinstituts gewor­fen zu haben. Eine Erklärung für sein Verhalten konnte er nicht geben. Über die Berichterstattung am Freitag habe die Familie von dem Großeinsatz in der Innenstadt erfahren.

Die Polizei prüft, ob sie die durch den Einsatz ange­fal­le­nen Kosten bei den Erziehungsberechtigten gel­tend machen kann.

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