Neuss: Nachtrag: Bombendrohung in Neuss – Kind räumt ein, Drohung geschrie­ben zu haben

Neuss (ots) Wir berich­te­ten mit Pressemitteilungen vom 14.06.2019 über eine Bombendrohung in der Neusser Innenstadt. Von der anschlie­ßen­den Räumung waren ein Geldinstitut an der Oberstraße sowie ein angren­zen­der Gastronomiebetrieb betrof­fen.

Die Polizei war mit einer Vielzahl von Kräften vor Ort. Bei einer Durchsuchung der Filiale, in die auch ein Sprengstoffspürhund der Polizei in Düsseldorf ein­ge­bun­den war, wurde nichts Verdächtiges gefun­den. Der Einsatz und die Straßensperrungen konn­ten am Freitag (14.6.), gegen 18:50 Uhr, been­det wer­den. Die Kriminalpolizei hatte noch am Freitag die Ermittlungen auf­ge­nom­men und einen Zeugenaufruf gestar­tet, um her­aus­zu­fin­den, wer hin­ter der Drohung steckt.

Am Wochenende mel­det sich die Mutter eines Zwölfjährigen bei der Polizei und gab an, dass ihr Sohn offen­bart habe, den Zettel mit der Drohung wäh­rend eines gemein­sa­men Besuchs der Bank am Freitagnachmittag geschrie­ben zu haben. Sie habe davon nichts mit­be­kom­men.

Polizeibeamte hör­ten den Jungen am Wochenende an. In sei­ner Befragung räumte er ein, den Zettel mit der Drohung in einen Briefkasten des Geldinstituts gewor­fen zu haben. Eine Erklärung für sein Verhalten konnte er nicht geben. Über die Berichterstattung am Freitag habe die Familie von dem Großeinsatz in der Innenstadt erfah­ren.

Die Polizei prüft, ob sie die durch den Einsatz ange­fal­le­nen Kosten bei den Erziehungsberechtigten gel­tend machen kann.

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