Rhein-​Kreis Neuss: Kreisdirektor Dirk Brügge beim Verein für Behinderte in Meerbusch

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die Zahl der Schwerbehinderten in Deutschland nimmt zu. Und damit steigt auch die Bedeutung von Menschen, die die Beeinträchtigten und deren Familien unterstützen. 

Davon machte sich jetzt Kreisdirektor Dirk Brügge beim Verein für Behinderte (VfB) Meerbusch ein Bild. Im Gespräch mit Vorstandsmitglied Hans-​Jürgen Pannen wurde deut­lich, dass der gemein­nüt­zige Verein seit 1973 einen enor­men Erfahrungsschatz gesam­melt hat. Andrea Stadermann koor­di­niert dort heute 67 Mitarbeiter im soge­nann­ten fami­li­en­un­ter­stüt­zen­den Dienst.

Uns sind sol­che Anbieter zur Stärkung der Familien im sozia­len Netz äußerst wich­tig, und wir unter­stüt­zen sie nach Kräften“, so Brügge, der auch Sozialdezernent des Rhein-​Kreises Neuss ist. Nicht nur bei der Krisenprävention steht der VfB mit sozi­al­päd­ago­gisch und psy­cho­so­zial kom­pe­ten­ten Ansprechpartnern bereit. Die Bandbreite der Beratenen ist weit gefä­chert und reicht von Eltern, die die Geburt eines behin­der­ten Kindes erwar­ten, über alle Altersgruppen und Anliegen behin­der­ter Menschen bis hin zur Notfallhilfe, wenn Familien oder Alleinerziehende durch eigene Krankheit plötz­lich als Pflegepersonen ausfallen.

Bei dem Treffen mit Kreisdirektor Brügge wurde auch die Pflegeplatz-​Problematik deut­lich. Diese ist für selbst ein­mal ver­hin­derte – manch­mal „aus­ge­brannte“ – Angehörige wich­tig als Entlastung auf Zeit, aber sol­che beson­de­ren Plätze für die ersatz­weise Pflege von behin­der­ten Kindern sind hoch­fre­quen­tiert und daher rar.

Der VfB Meerbusch ist eine Schnittstelle zu den Kostenträgern und steht nicht nur den 283 Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite, son­dern ist gene­rell offen für Menschen, die Fragen haben über Einrichtung, Wohnform oder Pflegeversicherung. Der an der Rudolf-​Diesel-​Straße in Osterath ansäs­sige Verein bie­tet wöchent­li­che Sport- und Freizeitgruppen für Jung und Alt sowie ein monat­li­ches Erwachsenenprogramm mit Kegeln, Kino, Theater, Kochen, Konzerten und ande­ren Ausflügen an. Auch die Aktivitäten in den Schulferien und die tage­weise Nachmittagsbetreuung sind beliebt und schaf­fen den betrof­fe­nen Eltern wich­tige Freiräume. 

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