Meerbusch: Polizei warnt aktu­ell vor betrü­ge­ri­schen Anrufern

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch Lank Latum/​Osterath (ots) Am Donnerstag (13.06.) mel­de­ten Bürgerinnen und Bürger aus Meerbusch betrü­ge­ri­sche Anrufe.

Ein 68-​Jähriger aus dem Ortsteil Lank-​Latum erhielt einen Anruf von einem angeb­li­chen Familienmitglied. Die Verdächtige gab sich als seine Schwester aus und gab vor, drin­gend Geld zu benötigen.

Im Ortsteil Osterath mel­dete sich bei einer 89-​jährigen Seniorin ein Mann, der sich dem Opfer als „Herr Schwarz” vor­stellte und angab, dass sich in ihrer Umgebung Einbrecher her­um­trei­ben wür­den, vor denen die Meerbuscherin ihr Bargeld sichern müsste.

Eine 84-​Jährige Meerbuscherin erhielt am sel­ben Tag einen ähn­li­chen Anruf von einem ver­meint­li­chen Kriminalbeamten. Der fal­sche Polizist schil­derte, dass in der ver­gan­ge­nen Nacht zwei Personen fest­ge­nom­men wur­den und Dokumente von ihr mit­ge­führt hät­ten. Danach erkun­digte sich der Betrüger nach Wertgegenständen und Bargeld in der Wohnung der Seniorin.

In allen der Polizei gemel­de­ten Fällen been­de­ten die Angerufenen die Telefonate, als sie den Betrugsversuch bemerk­ten, so dass die Täter mit ihrem Vorhaben schei­ter­ten. Die Polizei wurde ver­stän­digt. Das zustän­dige Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

Diese drei Sachverhalte zei­gen, dass der Einfallsreichtum von Betrügern und Trickdieben offen­bar keine Grenzen kennt. Nur ein gesun­des Misstrauen sowie das Wissen um die Machenschaften der Täter und ein ver­trau­ens­vol­ler Austausch mit Verwandten und Bekannten kön­nen davor schüt­zen, hohe Geldsummen oder den Familienschmuck an Kriminelle zu verlieren.

Wer der­ar­tige Anrufe erhält, sollte ein­fach auf­le­gen und kei­nes­falls Auskunft zu per­sön­li­chen Daten oder Vermögenswerten geben. Im Zweifelsfall kann man sich Rat bei Bekannten sowie Verwandten suchen oder sich direkt an die Polizei (02131 300–0) wenden.

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