Meerbusch: 400 Strohballen bren­nen in Nierst

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Meerbusch-Nierst – Es war den Einsatzkräften bereits auf der Anfahrt klar, dass sie den Sonnenaufgang an der Einsatzstelle erleben werden.

Gegen 21:15 Uhr am Donnerstagabend alarmierte die Leitstelle die Einheiten aus Nierst, Langst-Kierst sowie Lank zu einem Feld an der Straße "Kullenberg" zwischen Nierst und Langst-Kierst. In der Nähe eines landwirtschaftlichen Anwesens war eine Strohmiete mit ca. 400 Ballen in Brand geraten, die bei Eintreffen der ersten Kräfte bereits in voller Ausdehnung brannten.

Da von dem Feuer keine direkte Gefahr für die angrenzenden Gebäude ausging, brachten die Feuerwehrkräfte mehrere Strahlrohre in Stellung, um die Umgebung vor Wärmestrahlung und auffliegenden Funken zu schützen. Der Landwirt und Besitzer der betroffenen Fläche zog mit einem Traktor eine Schneise rund um die Strohmiete in das Kornfeld, um die Maßnahmen der Feuerwehr zu unterstützen.

Da ein Löschen der dicht gepressten Strohballen mit Wasser kaum möglich ist und dies außerdem eine weitere Ausbreitung des Schadens durch in den Boden eindringendes Löschwasser nach sich gezogen hätte, entschied die Feuerwehr, die Strohmiete zunächst kontrolliert abbrennen zu lassen.

Dieser Einsatz dauert derzeit 8 Stunden nach Alarmierung noch an und wird sich mindestens bis in den Vormittag ziehen. Die Einheiten aus Lank sowie Langst-Kierst wurden zunächst aus dem Einsatz entlassen, um dann zu einem späteren Zeitpunkt die vor Ort verbliebenen Feuerwehrkräfte aus Nierst ablösen zu können. Bei Nachlassen der Brandintensität werden die Kräfte beginnen, die Strohmiete auseinander zuziehen und gezielt zu löschen.

Aufgrund der Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung in den angrenzenden Ortsteilen über die Warn-App "NINA" aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zur Schadensursache und -höhe können keine Angaben gemacht werden. Fotos(4): Ffw Meerbusch

Polizeimeldung

Feuerwehr und Polizei wurden am Donnerstagabend (13.6.), gegen 21.20 Uhr, zu einem Brand auf einem Feld am Kullenberg gerufen. Vor Ort standen nach ersten Schätzungen 400 bis 500 Heuballen in Flammen, die die Feuerwehr kontrolliert abbrennen ließ.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Angaben zur Brandursache können noch nicht gemacht werden. Sofern Passanten verdächtige Feststellungen am Donnerstagabend am Kullenberg gemacht haben, wird um einen Anruf bei der Polizei unter der Telefonnummer 02131 3000 gebeten.

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