Meerbusch: 400 Strohballen bren­nen in Nierst

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Nierst – Es war den Einsatzkräften bereits auf der Anfahrt klar, dass sie den Sonnenaufgang an der Einsatzstelle erle­ben werden. 

Gegen 21:15 Uhr am Donnerstagabend alar­mierte die Leitstelle die Einheiten aus Nierst, Langst-​Kierst sowie Lank zu einem Feld an der Straße „Kullenberg” zwi­schen Nierst und Langst-​Kierst. In der Nähe eines land­wirt­schaft­li­chen Anwesens war eine Strohmiete mit ca. 400 Ballen in Brand gera­ten, die bei Eintreffen der ers­ten Kräfte bereits in vol­ler Ausdehnung brannten.

Da von dem Feuer keine direkte Gefahr für die angren­zen­den Gebäude aus­ging, brach­ten die Feuerwehrkräfte meh­rere Strahlrohre in Stellung, um die Umgebung vor Wärmestrahlung und auf­flie­gen­den Funken zu schüt­zen. Der Landwirt und Besitzer der betrof­fe­nen Fläche zog mit einem Traktor eine Schneise rund um die Strohmiete in das Kornfeld, um die Maßnahmen der Feuerwehr zu unterstützen.

Da ein Löschen der dicht gepress­ten Strohballen mit Wasser kaum mög­lich ist und dies außer­dem eine wei­tere Ausbreitung des Schadens durch in den Boden ein­drin­gen­des Löschwasser nach sich gezo­gen hätte, ent­schied die Feuerwehr, die Strohmiete zunächst kon­trol­liert abbren­nen zu lassen.

Dieser Einsatz dau­ert der­zeit 8 Stunden nach Alarmierung noch an und wird sich min­des­tens bis in den Vormittag zie­hen. Die Einheiten aus Lank sowie Langst-​Kierst wur­den zunächst aus dem Einsatz ent­las­sen, um dann zu einem spä­te­ren Zeitpunkt die vor Ort ver­blie­be­nen Feuerwehrkräfte aus Nierst ablö­sen zu kön­nen. Bei Nachlassen der Brandintensität wer­den die Kräfte begin­nen, die Strohmiete aus­ein­an­der zuzie­hen und gezielt zu löschen.

Aufgrund der Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung in den angren­zen­den Ortsteilen über die Warn-​App „NINA” auf­ge­for­dert, Fenster und Türen geschlos­sen zu hal­ten. Zur Schadensursache und ‑höhe kön­nen keine Angaben gemacht wer­den. Fotos(4): Ffw Meerbusch

Polizeimeldung

Feuerwehr und Polizei wur­den am Donnerstagabend (13.6.), gegen 21.20 Uhr, zu einem Brand auf einem Feld am Kullenberg geru­fen. Vor Ort stan­den nach ers­ten Schätzungen 400 bis 500 Heuballen in Flammen, die die Feuerwehr kon­trol­liert abbren­nen ließ.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen auf­ge­nom­men. Angaben zur Brandursache kön­nen noch nicht gemacht wer­den. Sofern Passanten ver­däch­tige Feststellungen am Donnerstagabend am Kullenberg gemacht haben, wird um einen Anruf bei der Polizei unter der Telefonnummer 02131 3000 gebeten.

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