Feuerwehr Grevenbroich: Großeinsatz am Rathaus – Bauarbeiter klag­ten über Gesundheitsbeschwerden

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Beißender Geruch eines auf einer Baustelle am neuen Grevenbroicher Rathaus ver­wen­de­ten Klebers zur Bodenbeschichtung haben am Freitag zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst geführt.

Gegen 12:00 Uhr hat­ten meh­rere Bauarbeiter über Gesundheitsbeschwerden geklagt. Daraufhin wurde die Baustelle still­ge­legt sowie der dar­über lie­gende Teil des neuen Rathauses eva­ku­iert. Gleichzeitig ent­sandte die Leitstelle des Rhein-​Kreises Neuss mit dem Einsatzstichwort „Massenanfall von Verletzten“ starke Kräfte der Grevenbroicher Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes in die Innenstadt.

Während die wenig spä­ter ein­tref­fen­den Helfer der Feuerwehr die Gefährlichkeit der Substanz ana­ly­sier­ten und die Ausbreitung des Geruchs unter­such­ten, wur­den ins­ge­samt 44 betrof­fene Bauarbeiter von Mitarbeitern des Rettungsdienstes gesichtet.

Erkennbare gesund­heit­li­che Beeinträchtigungen wur­den dabei zum Glück nicht fest­ge­stellt. Mitarbeiter der Stadtverwaltung – weder im eva­ku­ier­ten Gebäudeteil noch in den übri­gen Bereichen des neuen, sowie im alten Rathaus – waren eben­falls nicht betrof­fen. Auch Gefahrstoffmessungen der Feuerwehr blie­ben negativ.

Nach Analysen der Feuerwehr han­delte es sich bei der stark rie­chen­den Substanz um einen lösungs­mit­tel­hal­ti­gen Kleber zur Bodenbeschichtung. Während des Einsatzes blieb der Ostwall für gut drei Stunden für den Verkehr gesperrt.

Die Feuerwehr war mit gut 20 Kräften des Hauptamtes sowie von den ehren­amt­li­chen Einheiten Stadtmitte, Wevelinghoven, Frimmersdorf/​Neurath und Hemmerden im Einsatz. Die Einheit Gustorf/​Gindorf stellt auf der Hauptwache den Grundschutz für die Stadt Grevenbroich sicher. Zusätzlich waren der Einsatzleitwagen des Rhein-​Kreises Neuss, sowie ins­ge­samt 47 Kräfte des Rettungsdienstes aus dem gesam­ten Kreisgebiet mit 23 Fahrzeugen vor Ort.

Bilder vom Einsatz hier

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