Korschenbroich: Kindertageseinrichtung Am Hallenbad: Auf dem Weg zur „FairenKITA“

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Das Projekt FaireKITA ist ein Angebot des Netzwerks Faire Metropole Ruhr. Seit 2016 ist es Kindertageseinrichtungen in allen Bundesländern mög­lich, sich für ihr Engagement in der Umsetzung von Themen des glo­ba­len Lernens und dem fai­ren Handel aus­zeich­nen zu lassen. 

Um eine FaireKITA zu wer­den, muss die KiTa Am Hallenbad meh­rere Kriterien erfül­len. Zunächst musste der Beschluss gefasst wer­den, zukünf­tig eine FaireKITA zu sein. Gemeinsam mit dem Elternbeitrat konnte dies bereits im Januar beschlos­sen wer­den. Die KiTa grün­det ein fai­res Team, das die Umsetzung und Einhaltung der Kriterien stets im Blick hat.

Eine wei­tere Maßnahme, min­des­tens zwei Produkte aus fai­rem Handel dau­er­haft zu nut­zen, fiel der Einrichtung nicht schwer. Kaffee, Tee, Zucker, Bananen und Kakao kom­men schon län­ger aus fai­rem Handel. Zukünftig las­sen die Erzieherinnen in ihrer päd­ago­gi­schen Arbeit das Thema Nachhaltigkeit und glo­bale Gerechtigkeit mit­ein­flie­ßen. Auch die Nutzung von sai­so­na­len und regio­na­len Erzeugnissen, sowie die Wertschätzung von Wasser, Erde und Luft wer­den in der KiTa thematisiert.

Abschließend stellt die Einrichtung eine Bewerbung zusam­men und wird nach hof­fent­lich erfolg­rei­cher Prüfung als FaireKITA aus­ge­zeich­net. „Unser Ziel ist zu sen­si­bi­li­sie­ren“, sagt die KiTa-​Leiterin Karin Goldammer-​Manolakis. „Wir wün­schen uns, dass durch die Initiative ein bewuss­te­res Konsumverhalten mit fai­ren, regio­na­len und sai­so­na­len Produkten ange­regt und mit Ressourcen ver­ant­wor­tungs­vol­ler umge­gan­gen wird. So kön­nen wir aktiv dazu bei­getra­gen, unsere Welt auch für die nach­fol­gen­den Generationen gerech­ter und hof­fent­lich ein wenig sau­be­rer zu gestalten“.

Den Kinder und der Leiterin Karin Goldammer-​Manolakis liegt der Fairtrade-​Gedanke sehr am Herzen. Foto: Stadt
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