Kaarst: Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses

Kaarst-​Vorst (ots) Am Dienstagnachmittag, gegen 16:25 Uhr, erhiel­ten Polizei und Feuerwehr Kenntnis über einen Kellerbrand auf der Kleinenbroicher Straße in Vorst.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort konnte ein Brand in einem Kellerverschlag des betrof­fe­nen Mehrfamilienhauses fest­ge­stellt wer­den, wel­cher durch die Feuerwehr schnell gelöscht wer­den konnte. Aufgrund der star­ken Rauchentwicklung im Treppenhaus wur­den alle 14 Bewohner des Hauses vor­sorg­lich eva­ku­iert. Dabei konnte eine 44jährige Bewohnerin der obers­ten Etage ihre Wohnung nur über die Drehleiter der Feuerwehr ver­las­sen.

Verletzt wurde zum Glück nie­mand. Durch die Einsatzleitung der Feuerwehr wurde nach Beendigung der Löscharbeiten fest­ge­stellt, dass das Mehrfamilienhaus, ins­be­son­dere auf­grund des star­ken Rauchs, vor­über­ge­hend nicht mehr bewohn­bar war. Alle Bewohner konn­ten anschlie­ßend bei Freunden und Familie oder mit Hilfe des Bereitschaftsdienstes der Stadt Kaarst unter­ge­bracht wer­den.

Für die Dauer der Löscharbeiten wurde der betrof­fene Straßenabschnitt für den Verkehr durch die Polizei gesperrt. Dabei kam es zu gerin­gen Verkehrsbeeinträchtigungen. Zur Brandursache lie­gen zum jet­zi­gen Zeitpunkt keine kon­kre­ten Hinweise vor. Die Kriminalpolizei hat dies­be­züg­lich die Ermittlungen auf­ge­nom­men. Ersten Erkenntnissen zufolge ent­stand an dem Haus grö­ße­rer Sachschaden. Die genaue Schadenshöhe kann der­zeit jedoch nicht bezif­fert wer­den.

Feuerwehrmeldung:

Kaarst (ots) Gegen 16:23 Uhr wurde der Feuerwehr Leitstelle eine Rauchentwicklung aus dem Keller eines Mehrfamilienhaus gemel­det.
Rund 35 Einsatzkräfte rück­ten nach Vorst zur Kleinenbroicher Strasse aus.

Vor Ort bestä­tigte sich die Schilderung. Während ein Trupp unter Atemschutz eine Menschenrettung aus dem 2.OG durch­führte (Verrauchung des Treppenraum), suchte und bekämpfte ein wei­te­rer Trupp den Brandherd im Kellerbereich. Durch die starke Rauchentwicklung sind die Wohnungen momen­tan unbe­wohn­bar.

Eine Unterbringung der betrof­fe­nen Personen wird durch die Stadtverwaltung orga­ni­siert. Glücklicherweise wurde nie­mand ver­letzt.

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