Neuss: ÖDP-​Europaabgeordnete Prof. Dr. Klaus Buchner stellte sein Buch vor

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Prof. Dr. Dr. habil. Klaus Buchner, Abgeordneter der ÖDP im Europaparlament, fasste auf der Buchpräsentation in am Freitag in Neuss das Ergebnis sei­ner Veröffentlichung wie folgt zusammen:

Die Finanzwirtschaft hat in den letz­ten Jahrzehnten „Instrumente“ ent­wi­ckelt, die frü­her schlicht als Betrug bezeich­net wor­den wären. Sie hat damit einer klei­nen Élite zu unvor­stell­bar viel Geld ver­hol­fen. Dieser Reichtum bedeu­tet auch Macht.“

Klaus Buchner refe­rierte aus den Erfahrungen fünf­jäh­ri­ger par­la­men­ta­ri­scher Arbeit im EU-​Parlament. Dort wurde er auch immer wie­der mit mas­si­vem Einfluss von Konzernen auf die poli­ti­sche Willensbildung kon­fron­tiert. „Das Finanzinstitut Goldman Sachs bringt ehe­ma­lige Mitarbeiter in Spitzenpositionen der Politik, und die Chefs der 50 größ­ten euro­päi­schen Firmen gestal­ten die Politik der EU wesent­lich mit.

Noch ein­fluss­rei­cher sind Organisationen wie das Council on Foreign Relations und die Bertelsmann Stiftung.“ In sei­nem Buch deckt Klaus Buchner die Hintergründe des Finanzsystems und der inter­na­tio­na­len Konzerne auf. Es stellt Organisationen und Think-​Tanks vor, die gro­ßen Einfluss auf unsere Regierungen haben.

Buchner erläu­terte die sei­ner Meinung nach erfor­der­li­chen Veränderungen, um Europa wie­der demo­kra­tisch und ohne Einfluss mäch­ti­ger Finanzgruppen zu gestal­ten. Dieser Einfluss gefähr­det nach Buchners Worten die Demokratie in Europa. Wichtig ist für ihn, die gewähl­ten Politiker wie­der unab­hän­gig von die­sen Gruppen zu machen. Ein wich­ti­ger Schritt hier­bei wäre nach sei­nen Worten das Verbot von Unternehmensspenden an poli­ti­sche Parteien. „Die ÖDP ver­zich­tet kon­se­quen­ter­weise auf Gelder der Industrie und hat dies auch in ihrer Satzung verankert.“

Als Mitglied des Europäischen Parlaments bezieht er seine Informationen direkt aus der Quelle.

Über Professor Buchner:
Prof. Dr. Dr. habil Klaus Buchner ist als Abgeordneter im EU-​Parlament in den Ausschüssen Außenpolitik, Außenhandel, Menschenrechte sowie Sicherheit und Verteidigung tätig. Zuvor war er sie­ben Jahre lang Bundesvorsitzender der Ökologisch-​Demokratischen Partei (ÖDP). Nach sei­nem Studium in München und Edinburgh, u. A. bei Peter Higgs (Nobelpreis 2013: Higgs-​Boson), pro­mo­vierte er am Max-​Planck-​Institut für Physik unter der Leitung von Werner Heisenberg (Nobelpreis 1932: Quantenmechanik). Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Sizilien und Träger der
Goldenen Verdienstmedaille der Universität Breslau/​Polen.

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