Meerbusch: Löschzug Büderich übt den Einsatzfall im Gleisbereich

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Der Löschzug Büderich der Feuerwehr Meerbusch hat in die­sen Tagen einen neuen Erdungssatz in Betrieb genommen. 

Damit ist die Feuerwehr Meerbusch nun in der Lage bei Unfällen im Schienenverkehr der Rheinbahn die erfor­der­li­che Sicherung der Gleise durch Erden, also das Kurzschließen des strom­füh­ren­den Fahrleiters mit der Schiene, schnellst­mög­lich her­zu­stel­len, um dann am eigent­li­chen Unfallwagen tätig wer­den zu können.

Damit der Umgang mit den 700V füh­ren­den Spannungsteilen im Bahnverkehr gefahr­los für die Einsatzkräfte mög­lich ist, wurde die Feuerwehr durch Experten der Rheinbahn unter­wie­sen und konnte alle erfor­der­li­che Schritte und Handgriff zur Erdung auf dem Betriebshof der Rheinbahn in Düsseldorf Lierenfeld üben und ein­stu­die­ren. Auf Grund der Gefahr durch die Elektrizität, gerade wenn die ange­nom­mene Einsatzlage ein Unfall mit einem abge­ris­se­nen Fahrdraht auf der durch Büderich und Osterath lau­fen­den Straßenbahnlinien sein sollte, muss die Unfallstelle schnells­tens abge­si­chert wer­den, bevor die Retter sich sel­ber in Gefahr begeben.

Hierzu wird bewusst ein Kurzschluss durch die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle erzeugt, damit nicht unge­wollt eine gefähr­li­che Spannung aus dem Fahrleiter an den Wagons oder den metal­li­schen Geräten der Feuerwehr anliegt. Durch die erfolgte Ausbildung und die tech­ni­schen Mittel kann die Feuerwehr Meerbusch im Notfall noch schnel­ler tätig wer­den. Bisher wurde die Erdung durch den tech­ni­schen Entstörungsdienst der Rheinbahn durch­ge­führt, der par­al­lel mit der Feuerwehr in sol­chen Fällen alar­miert wird – aber unter Umständen eine län­gere Anfahrt zur Einsatzstelle hat. Dies bringt den Rettern im Einsatz einen wich­ti­gen Zeitvorteil.

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