Neuss: Ergebnis kreis­wei­ter Polizeikontrollen beim Fahndungs- und Kontrolltag – Polizei stellt gestoh­le­nen Ferrari sicher

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss, Düsseldorf (ots) Am Dienstag (14.05.) fahn­dete und kon­trol­lierte die Polizei im gesam­ten Kreisgebiet. Das beson­dere Augenmerk lag dabei auf über­re­gio­nal agie­ren­den Straftätern, aber auch Verkehrsverstöße ahn­de­ten die Beamten. 

Die deut­li­che Präsenz uni­for­mier­ter Kräfte an wech­seln­den Kontrollstellen im Rhein-​Kreis Neuss blieb nicht unbe­merkt, im Gegensatz zu den zivi­len Streifen, die ver­deckt gegen Eigentumskriminalität vorgingen.

Gegen 18 Uhr, führ­ten unter ande­rem Zeugenhinweise zur Sicherstellung eines ein­zig­ar­ti­gen und sehr hoch­prei­si­gen Ferraris, der Tags zuvor bei einer Probefahrt ent­wen­det wor­den war. Der exklu­sive Sportwagen konnte in einer Garage in der Grevenbroicher Südstadt auf­ge­fun­den wer­den. Wie der rote Ferrari 288 GTO in die Privatgarage kam, ist Gegenstand der beim Polizeipräsidium Düsseldorf lau­fen­den Ermittlungen (Pressemeldungen mit Öffentlichkeitsfahndung /​Bild des Tatverdächtigen der Polizei Düsseldorf vom 14.05.2019 und 15.05.2019).

Im Ergebnis ahn­de­ten die Ordnungshüter ins­be­son­dere Verkehrsverstöße. In zwei Fällen muss­ten Kraftfahrer eine Blutprobe abge­ben, weil der Verdacht bestand, dass sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unter­wegs waren. Einen 19-​jährigen Audifahrer kon­trol­lierte die Polizei, gegen 14:30 Uhr, an der Viersener Straße in Neuss. Schnell erga­ben sich Verdachtsmomente, dass der junge Mann Drogen kon­su­miert haben könnte. Ein Vortest bestä­tigte die Annahmen, eine Blutentnahme, zum Nachweis der ver­bo­te­nen Substanz wurde not­wen­dig, die Weiterfahrt unter­sagt. An der glei­chen Kontrollstelle fiel zwei Stunden spä­ter ein 28-​jähriger VW-​Fahrer mit einem posi­ti­ven THC-​Test (Tetrahydrocannabinol, Cannabis-​Wirkstoff) auf. Auch er durfte seine Fahrt nicht fort­set­zen und musste statt­des­sen zur Blutentnahme mit zur Wache. Gegen beide Verkehrsteilnehmer wur­den Ordnungswidrigkeiten- sowie Strafverfahren eingeleitet.

Auch Handy‑, Gurt‑, und Geschwindigkeitsverstöße führ­ten zu Verwarn- und Bußgeldern in knapp 300 Fällen.

Neben der Feststellung von Straftaten und der Ahndung von Verkehrsverstößen, besteht der Zweck der durch­ge­führ­ten Kontrollen auch darin, den Druck auf rei­sende Täter zu erhö­hen und gewon­nene Erkenntnisse zu ver­däch­ti­gen Fahrzeugen und Personen im Zuge wei­te­rer Ermittlungen zu nutzen.

Erfolge, wie die der Ermittlungskommissionen „Sichel” und „Mühle”, bei denen eine Bande von Planenschlitzern und meh­rere, lan­des­weit in Erscheinung getre­tene Wohnungseinbrecher fest­ge­nom­men wer­den konn­ten, zei­gen, dass es sich lohnt, die Reisewege über­re­gio­nal agie­ren­der Tätergruppen im Blick zu hal­ten. Durch die heu­ti­gen Kontrollen erhö­hen wir den Fahndungsdruck auf die Kriminellen.” stellt Kriminaloberrat Jörg Lilgert, Leiter der Kriminalinspektion 2 der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss, dar.

Zudem appel­liert die Polizei an alle Bürgerinnen und Bürger, ver­däch­tige Beobachtungen sofort über den Notruf 110 zu mel­den. So kön­nen die betref­fen­den Personen und Fahrzeuge vor Ort über­prüft, Taten ver­hin­dert und gege­be­nen­falls sogar Täter auf fri­scher Tat fest­ge­nom­men wer­den. Im vor­lie­gen­den Fall, führ­ten Zeugenhinweise sogar zur Sicherstellung eines gestoh­le­nen Ferraris, des­sen Wert sie­ben­stel­lig geschätzt wird.

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