Meerbusch: Boden auf Grundstücken in Osterath wird unter­sucht – Konverterstation

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Osterath – Zur wei­te­ren Detailplanung der Konverteranlage für die Gleichstromverbindung Ultranet lässt Amprion seit ges­tern, 14. Mai 2019, den Boden auf Grundstücken am süd­li­chen Ortsrand von Osterath untersuchen. 

Die Baugrundsondierung dient dazu, die Planung der Konverterstation auf die Eigenschaften des Bodens abzu­stim­men. Die Untersuchungen wer­den von der Firma CDM Smith Consult GmbH im Auftrag von Amprion durch­ge­führt. Die Arbeiten dau­ern vor­aus­sicht­lich circa drei Wochen.

Nach der stand­ortu­n­ab­hän­gi­gen Beauftragung der Anlage Ende Oktober 2015 läuft der­zeit die so genannte Engineeringphase für die Detailplanung zur Technik und Architektur der Anlage auf dem alter­na­tiv zur Dreiecksfläche Kaarst geplan­ten Standort Osterath (Standortfläche II/​2).

Die Planungen für die Umrichterstation über 700 Meter vom Ortsrand von Osterath ent­fernt wer­den vor­an­ge­trie­ben, da die pla­nungs­recht­li­che Restriktion, die Zielausweisung für Kiesabbau, auf der favo­ri­sier­ten Dreiecksfläche in Kaarst wei­ter­hin besteht.

Die Gleichstromverbindung Ultranet zwi­schen den Netzverknüpfungspunkten Osterath und Philippsburg bil­det den rund 340 Kilometer lan­gen süd­li­chen Teil des Korridors A zwi­schen Emden und Philippsburg. Die Verbindung ist als Vorhaben 1 und 2 im Bundesbedarfsplan gesetz­lich fest­ge­schrie­ben. Sie zählt zu den drei Hauptschlagadern der Energiewende. Nach Fertigstellung wird diese Gleichstromverbindung eine große Menge der elek­tri­schen Energie aus dem wind­rei­chen Norden in die Verbrauchszentren im Westen und Süden Deutschlands trans­por­tie­ren. Amprion ver­ant­wor­tet den nörd­li­chen Teil des Projekts bis Mannheim-​Wallstadt. Von dort plant TransnetBW den wei­te­ren Verlauf bis Philippsburg.

Mit der Eingliederung des Projekts in das Bundesbedarfsplangesetz war der Bedarf zur Umsetzung von Ultranet im Jahr 2013 gesetz­lich ver­an­kert wor­den. Sein Status als „Projekt von gemein­sa­men Interesse” (PCI) der Europäischen Union, gemäß der Leitlinien für die trans­eu­ro­päi­sche Energie-​Infrastruktur, unter­streicht die hohe volks­wirt­schaft­li­che und ener­gie­wirt­schaft­li­che Bedeutung der Gleichstromverbindung auf euro­päi­scher Ebene.

Quelle: Amprion

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