Grevenbroich: Kind lebens­ge­fähr­lich ver­letzt – mut­maß­li­cher Täter in Untersuchungshaft

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich-​Wevelinghoven (ots) Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss: Am Samstag (11.5.) kam es in Wevelinghoven zu einem Rettungseinsatz. 

Der Vater eines drei­jäh­ri­gen Kindes hatte einen Notruf abge­setzt, weil sein Sohn nicht ansprech­bar war. Dies bestä­tigte sich vor Ort und der Junge wurde unter Reanimationsbedingungen in ein Krankenhaus gebracht.

Aufgrund meh­re­rer Verletzungen besteht der Verdacht, dass der Dreijährige mög­li­cher­weise kör­per­lich miss­han­delt wor­den ist. Die Polizei nahm den 47-​jährigen Vaters des Kindes noch am Samstag vor­läu­fig fest und rich­tete, unter Leitung der Polizei in Düsseldorf, eine Mordkommission ein. Zum gegen­wär­ti­gen Zeitpunkt besteht bei dem Dreijährigen wei­ter­hin Lebensgefahr.

In sei­nen Vernehmungen macht der Vater wider­sprüch­li­che Angaben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach erfolgte am Sonntag (12.5.) eine Vorführung des ver­däch­ti­gen Vaters beim zustän­di­gen Amtsgericht in Mönchengladbach wegen des Verdachts der gefähr­li­chen Körperverletzung und Misshandlung Schutzbefohlener. Die Ermittlungen der Mordkommission dau­ern an.

Zu mög­li­chen Hintergründen und Ereignisorten sowie wei­te­ren Einzelheiten erfolgt zum gegen­wär­ti­gen Zeitpunkt aus ermitt­lungs­tak­ti­schen Gründen keine wei­tere Berichterstattung.

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