Neuss soll „Global Nachhaltige Kommune“ werden

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – In der nächs­ten Ratssitzung, am 17.05.2019, soll nach dem Willen der Ratsfraktion DIE LINKE ent­schie­den wer­den, dass sich die Stadt Neuss für das Projekt: „Global Nachhaltige Kommune NRW“ bewirbt. 

Die Linken ver­spre­chen sich davon eine bes­sere Berücksichtigung von zukünf­ti­gen Generationen in der Politik und neue Impulse für einen sozia­len und öko­lo­gi­schen Wandel.

Auch in Neuss wird viel über ‚Nachhaltigkeit‘ gespro­chen, und ein paar Schritte in die rich­tige Richtung hat die Stadt ja bereits genom­men“, sagt der Stadtverordnete Vincent Cziesla und ver­weist zum Beispiel auf das erar­bei­tete Klimaschutzkonzept oder auf die Förderung der Agenda-​Arbeit in Neuss. „Trotzdem wer­den immer noch sehr viele Entscheidungen ohne Rücksicht auf kom­mende Generationen und eine nach­hal­tige Entwicklung getrof­fen. Es fehlt ein umfas­sen­des Konzept mit auf Neuss zuge­schnit­te­nen Kriterien, an denen sich Ratsbeschlüsse und Verwaltungshandeln mes­sen las­sen müs­sen“, so Cziesla.

DIE LINKE spricht sich dafür aus, zen­trale poli­ti­sche Themen immer auch vom Standpunkt der Nachhaltigkeit aus zu über­prü­fen. In den aktu­el­len Diskussionen könnte eine Nachhaltigkeitsstrategie zur Versachlichung füh­ren, etwa wenn es um den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur oder die Aufstellung des Flächennutzungsplanes geht. Für 15 Kommunen wird wäh­rend des Projektes „Global Nachhaltige Kommune NRW“ eine kos­ten­lose, pro­fes­sio­nelle Beratung gewähr­leis­tet, um eine Strategie zu ent­wi­ckeln und Perspektiven aufzuzeigen.

Wir kön­nen als Stadt bei der Sache nur gewin­nen. Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen soll­ten auch für die Neusser Politik gel­ten. Davon wür­den die Neusserinnen und Neusser übri­gens nicht nur in einer fer­nen Zukunft pro­fi­tie­ren: die Kämpfe etwa gegen Armut oder für glei­che gute Bildungschancen müs­sen schon heute geführt und gewon­nen werden.“ 

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