Neuss: Breuer lädt die Schülerinnen und Schüler zum Klima-​Camp ein

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Ausbau des Radwegenetzes, neue Formen der Energiegewinnung, ver­bes­ser­ter und güns­ti­ge­rer ÖPNV, Abfallentsorgung und –ver­mei­dung:

Mit vie­len Ideen und Forderungen waren die Schülerinnen und Schüler des Neusser Ablegers der „Fridays for Future“-Bewegung ins Rathaus gekom­men. Bürgermeister Reiner Breuer, Umweltdezernent Dr. Matthias Welpmann und wei­tere Gesprächspartner dis­ku­tier­ten mit den Jugendlichen und stell­ten dar, wel­che Anstrengungen die Stadt schon heute in Sachen Klimaschutz und Klimaanpassung unternimmt.

Wir tun in Neuss schon eini­ges für die Verkehrs- und Energiewende und stel­len uns auf den Klimawandel ein, der ver­mehrt Hitzeperioden und Starkregenereignisse mit sich bringt. Aber natür­lich ist noch Luft nach oben“, stellte Breuer fest. Der Themenbereich Verkehr war den jun­gen Neusserinnen und Neussern ein beson­de­res Anliegen.

Mehr und bes­sere Radwege, eine mög­lichst Autofreie Innenstadt und eine bes­sere Taktung des ÖPNVs mit einem ein­fa­che­ren Tarifmodell wur­den inten­siv dis­ku­tiert. Breuer wies dar­auf hin, dass „in der Vergangenheit eine auto­ge­rechte Stadt geplant wurde. Wir wol­len eine men­schen­ge­rechte Stadt schaffen.“

Dies setzte jedoch einen Prozess des Umdenkens vor­aus, bei dem man die Menschen mit­neh­men müsse: „Wir kön­nen nicht von heute auf mor­gen den moto­ri­sier­ten Individualverkehr abschaf­fen.“ Der jetzt statt­ge­fun­dene Diskurs soll nur ein ers­ter Aufschlag sein. Breuer lud die Aktivistinnen und Aktivisten ein, gemein­sam mit der Stadtverwaltung und ande­ren Interessierten aus der Stadtgesellschaft bei einem Klima-​Camp tie­fer in die Themen ein­zu­tau­chen und die mög­li­chen Maßnahmen in Neuss wei­ter zu dis­ku­tie­ren. „Wir wol­len die Ideen der Schülerinnen und Schüler auf­grei­fen. Das hier wird keine Eintagsfliege sein“, ver­si­cherte Breuer.

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