Jüchen: Skywalk und Aussichtspunkt Hochneukirch

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Ein hoher Anteil der deut­schen Braunkohle kom­men aus dem rhei­ni­schen Revier im Städtedreieck Aachen, Köln und Mönchengladbach, wo in den drei gro­ßen Tagebauen Garzweiler, Hambach und Inden Kohle geför­dert wird. 

An die­sen Standorten hat RWE Power Aussichtspunkte ein­ge­rich­tet. Sie bie­ten einen fas­zi­nie­ren­den Ausblick über das weite Spektrum des Braunkohlebergbaus. Auf dem Jüchener Stadtgebiet befin­den sich zwei Aussichtspunkte, die einen Blick auf einen der größ­ten Braunkohletagebaue Europas ermöglichen.

Der Aussichtspunkt Jackerath befin­det sich am Autobahnkreuz Jackerath und ist über die A 61/​A 44 erreich­bar. Der Skywalk eröff­net einen fas­zi­nie­ren­den Ausblick auf das Abbaugebiet und ist gleich­zei­tig der süd­lichste Punkt der Stadt Jüchen. Er ragt mit einer 14 Meter lan­gen Aussichtsplattform über den Tagebaurand hinaus.

Der zweite Aussichtspunkt befin­det sich am nörd­li­chen Rand der Grube des Tagebaus Garzweiler in Höhe des Stadtteils Hochneukirch. Von hier schaut man auf den Nordflügel des Tagebaus. Von die­sem Panorama kön­nen Sie, die in der Grube lie­gen­den Bagger und die kilo­me­ter­lan­gen Transportbänder sehen. Ein Blick in süd­öst­li­cher Richtung zeigt die Kraftwerke Neurath und Frimmersdorf. Die beson­dere Attraktivität des Aussichtspunktes zieht auch viele aus­wär­tige Besucherinnen und Besucher nach Hochneukirch.

2006 wurde der Tagebau Garzweiler in west­li­cher Richtung in das 48 Quadratkilometer große Anschlussfeld Garzweiler II fort­ge­führt. Die dort gela­gerte Braunkohle dient über­wie­gend zur Stromerzeugung in den nahe gele­ge­nen Kraftwerken.

Unabhängig ob man mit einem kri­ti­schen Blick oder wegen der Faszination an der Braunkohlegewinnung vor­bei­schaut, ein Besuch des Skywalks und des Aussichtspunkt Hochneukirch lohnt sich immer.

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