Bilanz der kreis­wei­ten Kontrollen zum Thema „Ablenkung im Straßenverkehr”

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss (ots) Die Polizei im Rhein-​Kreis Neuss hat sich am Mittwoch (8.5.), in der Zeit von 6 bis 18 Uhr, am lan­des­wei­ten Kontrolltag zum Thema „Ablenkung im Straßenverkehr” beteiligt.

In allen Kommunen des Kreises fan­den Verkehrskontrollen statt, wobei die Polizei einen Fokus auf die Nutzung von elek­tro­ni­schen Geräten legte. Insbesondere die Nutzung von Smartphones birgt enorme Gefahren für die Sicherheit im Straßenverkehr. Vermehrt nimmt die Polizei im Rhein-​Kreis Neuss die­ses Verhalten von Verkehrsteilnehmern wäh­rend der Fahrt ins Visier. Die Polizei im Rhein-​Kreis Neuss ahn­det nicht nur kon­se­quent Verstöße, son­dern infor­miert auch über mög­li­che Gefahren. Bei 50 Stundenkilometern fährt ein Auto in nur einer Sekunde rund 14 Meter. Der Zwei-​Sekunden-​Blick aufs Display bei einer Fahrt mit 50 km/​h bedeu­tet also fast 30 Meter Blindflug.

Die Bilanz der Polizei vom 09.05.2019 im Rhein-​Kreis Neuss in Zahlen: Am Mittwoch (8.5.) hat die Polizei im Rhein-​Kreis Neuss ins­ge­samt 28 „Handyverstöße” geahn­det. In 25 Fällen hat­ten Autofahrer ihr Mobiltelefon wäh­rend der Fahrt genutzt. Drei Mal wur­den Lkw-​Fahrer ange­hal­ten, die mit einer Handynutzung im Führerhaus auf­ge­fal­len waren. Die Verkehrsteilnehmer erwar­ten nun ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro sowie ein Punkt in der „Verkehrssünderdatei”. Die Polizei stellt mobile Geräte nach schwe­ren Verkehrsunfällen sicher, wenn der Verdacht besteht, dass der Fahrer dadurch abge­lenkt war. Keine WhatsApp, keine Instastory, keine Sprachnachricht und kein Anruf sind so wich­tig, dass man dafür das eigene Leben aufs Spiel setzt und Andere gefähr­det. Das gilt für Autofahrer genauso wie für Radfahrer.

Am Mittwoch (8.5.) hat die Polizei im Rahmen der Kontrollen wei­tere Verstöße geahn­det. Insgesamt ist bei Tempokontrollen fest­ge­stellt wor­den, dass 277 Verkehrsteilnehmer zu schnell unter­wegs waren. An der Landstraße 201 in Neuss, Höhe Museumsinsel Hombroich, war der unrühm­li­che Tagessieger mit 106 km/​h anstelle der erlaub­ten 70 km/​h unter­wegs. Den Autofahrer erwar­tet ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. An der Gladbacher Straße in Neuss, Höhe Bahnunterführung, wurde ein Autofahrer mit 82 km/​h gemes­sen. Erlaubt sind dort 50 km/​h Höchstgeschwindigkeit. Dieser Autofahrer muss mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro sowie einem Punkte in der „Verkehrssünderdatei” rechnen.

Telefonieren und Texten wäh­rend der Fahrt erhöht das Unfallrisiko erheb­lich. Bereits das Telefonieren ist so gefähr­lich wie das Fahren mit mehr als 0,8 Promille Alkohol im Blut.

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