Rommerskirchen: Zwei Jahren nach der erste Jugendkonferenz – Vorschläge zei­gen Wirkung

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Vor zwei Jahren fand auf Initiative von Bürgermeister Dr. Martin Mertens eine erste Jugendkonferenz statt.

In locke­rer Atmosphäre ste­hen der Bürgermeister, das Amt für Kinder, Jugend und Familie aus dem Rommerskirchener Rathaus, das Jugendamt des Rhein-​Kreises Neuss und die Leitungen der Jugendhäuser als Gesprächspartner zur Verfügung. Mertens: „Gerne höre ich mir aus ers­ter Hand an, was bei den Jugendlichen ansteht.”

Mit Zuhören alleine ist es aber nicht getan. Dass bei der Prüfung auch man­cher Wunsch uner­füllt bleibt, ist nahe­lie­gend. Das gilt z.b. für die Anregung, eine Zugverbindung zwi­schen Rommerskirchen und Dormagen zu bauen. Andere Projekte sind aber sehr schnell aus der Prüf- in die Realisierungsphase gegan­gen. Dazu gehört z.B. die Errichtung einer Schutzhütte am Skaterplatz am Gorchheimer Weg, ein klei­nes Graffitti – Projekt und ein Inliner Workshop.

Ein beson­de­res Projekt, das ganz oben auf der Wunschliste der Kinder- und Jugendlichen stand, war die Errichtung eines dau­er­haf­ten Bauspielplatzes. Seit Jahrzehnten gehört der Bauspielplatz, wo aus Brettern und Paletten nach Herzenslust gebaut und gezim­mert wer­den kann, zu den Rennern bei den ein­zel­nen Angeboten. Im letz­ten Jahr hatte die Gemeinde mit dem Jugendamt des Rhein-​Kreises und der Katholische Jugendagentur Düsseldorf als Träger der bei­den Jugendhäuser auf dem Gelände der Gillbachschule am Nettesheimer Weg den Platz ein­ge­rich­tet, der bis zum Herbst immer frei­tags und sams­tags geöff­net war. Die Resonanz war sehr gut. Letzte Woche Freitag star­tete der Bauspielplatz in die neue Saison; direkt war der Zuspruch – trotz mäßi­gem Wetter – sehr gut.

Zwei Vorschläge aus der letz­ten Jugendkonferenz wer­den jetzt auch umge­setzt. Das Jugendhaus Gil’ty in Butzheim wird seine Öffnungszeiten abends erwei­tern und kommt damit dem Wunsch der Jugendlichen nach. Am 10. Mai und 14. Juni wird das Jugendhaus abends von 18.00 bis 21.00 Uhr öff­nen. Bei ent­spre­chen­der Nachfrage wird das Angebot ausgeweitet.

Die von den Jugendlichen gewünschte Schutzhütte in Ramrath befin­det sich zudem in der kon­kre­ten Planung; bis zum Sommer soll die Hütte ste­hen. Mertens: „Es ist gut, dass wir die Wünsche der Jugendlichen ernst neh­men und mög­lichst auch umset­zen. Das gelingt uns oft. Ich kann die Jugendlichen nur ermun­tern, sich in den Jugendkonferenzen zu engagieren.”

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