Rommerskirchen: Bauordnung NRW mit Änderungen – Bauvorschriften beachten

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Seit 1.1.2019 ist die neue Bauordnung NRW in Kraft, die viele Änderungen beinhal­tet – z.B. für den Bau von Terrassenüberdachungen, Garagen und Gartenhäusern. 

Vor allem in der Praxis machen Bauvorhaben wie Einfriedungen, Gartenhäuser und Terrassenüberdachungen immer wie­der Probleme. Erforderliche Abstände zu den Nachbargrenzen oder bau­ord­nungs­recht­li­che Bestimmungen wer­den aus Unkenntnis der weit­rei­chen­den Vorschriften vom Grundstückseigentümer bzw. Bauherrn häu­fig missachtet.

Daher ist es rat­sam, bei anste­hen­den Bauvorhaben beim Bauverwaltungsamt der Gemeinde Rommerskirchen oder bei der zustän­di­gen Bauaufsicht (Stadt Jüchen) nach­zu­fra­gen, ob ein Bauvorhaben ohne Baugenehmigung errich­tet wer­den kann.

Aber auch bei klei­ne­ren, geneh­mi­gungs­freien bau­li­chen Maßnahmen wie die Vorgartengestaltung und die Grundstückseinfriedung sind, sofern vor­han­den, die Regelungen aus den jewei­li­gen Bebauungsplänen ein­zu­hal­ten. Gerade vor dem Hintergrund der aktu­el­len Klima- und Artenschutzdiskussion hat die Gemeinde in ihren jüngs­ten Bebauungsplänen mit ihren Festsetzungen auf die zuneh­mende Verschotterung in den Gärten reagiert. Vegetationsreiche Gärten tra­gen zu einem bes­se­ren Stadtklima bei und sind für Vögel und Insekten ein drin­gend benö­tig­tes Refugium.

Jeder ein­zelne Grundstückseigentümer kann durch eine natur­nahe Gestaltung sei­nes Gartens zum Klima- und Artenschutz sei­nen Beitrag leis­ten”, appel­liert Bürgermeister Martin Mertens an die Bürger. „Vor allem unsere Grundstückskäufer soll­ten die ver­trag­li­chen Vereinbarungen ernst nehmen”.

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