Meerbusch: Jugend-​Sozialaktion „Uns schickt der Himmel”

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage und ihr Krefelder Amtskollege Frank Meyer über­neh­men gemein­sam die Schirmherrschaft über die Aktion „72-​Stunden” des Bundes der Katholischen Jugend (BDKJ) in der Region Krefeld-Meerbusch. 

Unter dem Motto „Uns schickt der Himmel” enga­gie­ren sich vom 23. bis zum 26. Mai allein in der Region Krefeld-​Meerbusch über 200 Kinder und Jugendliche in sozia­len, poli­ti­schen oder öko­lo­gi­schen Projekten „vor ihrer Haustür”. Bundesweit sind rund 170.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ange­mel­det. Der Kreativität der Aktionsgruppen sind keine Grenzen gesetzt: Egal ob Engagement in der Geflüchtetenhilfe, in Seniorenzentren oder im Kindergarten; wich­tig ist es, Solidarität mit ande­ren zu zei­gen und mit vol­lem Einsatz dabei zu sein.

Gefördert wird die bun­des­weite Aktion, die schon zum drit­ten mal läuft, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Unterstützer sind die Deutsche Bischofskonferenz, das Bonifatiuswerk, die Hilfsorganisation Misereor und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger”. Auch drei Meerbuscher Jugend-​Gruppen sind dabei.

In Ossum-​Bösinghoven wer­den die Jungschützen der St. Pankratius-​Bruderschaft in Abstimmung mit dem Bürgerverein sämt­li­che Ruhebänke im Dorf säu­bern und streichen.

In Nierst wer­den in Regie der Offenen Kinder- und Jugendarbeit „Karibu” St. Cyriakus gemein­sam Insektenhotels gebaut und Blumensamen-​Bomben her­ge­stellt. Dazu gestal­ten und ver­tei­len die jun­gen Teilnehmer Info-​Karten mit allem Wissenswerten über nütz­li­che Insektenarten.

Die Messdiener-​Leiterrunde der Büdericher Pfarrgemeinde St. Mauritius und Heilig Geist möchte sich um Geflüchtete küm­mern, bie­tet dazu ein „din­ner for you” und einen gemein­sa­men Ausflug zum Kennenlernen an.

Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage freut sich, dass die Idee auch von Meerbuscher Gruppen auf­ge­grif­fen wird. „Sich Gedanken machen, Verantwortung über­neh­men und selbst aktiv wer­den. Das sind Qualitäten, die man nicht früh genug för­dern kann. Ich bin sicher, unsere Gruppen wer­den mit viel Eifer bei der Sache sein. Vielleicht kom­men bis zum Startschuss am 23. Mai ja noch Ideen aus Meerbusch dazu.”

Katholische Jugendverbandsarbeit ist eine wich­tige Säule der Jugendarbeit in unse­rem Land”, so Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer. „Neben der Vermittlung christ­li­cher Werte erfas­sen die Jugendlichen ihre Verantwortung für sich und ihre Umwelt und set­zen sich für das Gemeinwohl ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aktion lie­fern damit ein groß­ar­ti­ges Beispiel, wie man sich gemein­sam wir­kungs­voll für andere Menschen einsetzt.”

Die Jugendlichen machen in 72 Stunden die Welt ein biss­chen bes­ser und set­zen ein deut­li­ches Zeichen für bür­ger­li­ches Engagement. Jede Aktion moti­viert und ist ein Signal für alle Menschen in unse­rer Region“, so Johannes Minwegen, der Vorsitzende des BDKJ-​Regionalverbandes Krefeld-Meerbusch.

Übrigens: Eine Anmeldung zur 72-​Stunden-​Aktion ist wei­ter­hin mög­lich. Interessierte Gruppen müs­sen sich dazu nur unter www​.72stun​den​.de regis­trie­ren und kön­nen ent­we­der ein eige­nes Projekt mit­brin­gen („Do-​It“) oder sich per „Get-​It“ ein Projekt zutei­len lassen.

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