Neuss: Sporthalle am Feuerbachweg – Verwaltung soll Sanierungskonzept im Sportausschuss vor­le­gen

Neuss-Norf – Ein in die Jahre gekommener Klinkerbau, abgegriffener Holzboden, spärliche Ausstattung – eigentlich ist schon mit bloßem Auge zu erkennen, was die Stadt auch offiziell festgestellt hat: Die Sporthalle am Feuerbachweg ist in keinem guten Zustand.

Die SPD will daher nun eine Sanierung forcieren. „Wir haben Ende 2018 ein Investitionsprogramm für Sporthallen gestartet“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Arno Jansen. „Davon soll jetzt als erster die Sporthalle in Norf profitieren.“

Die SPD hat einen entsprechenden Antrag im Sportausschuss gestellt. Darin wird die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, welche Möglichkeiten es für die Zukunft der Turnhalle der Gesamtschule Norf gibt. „Denkbare Optionen wären für uns eine Sanierung, ein Neubau am bestehenden Standort oder der Bau einer gemeinsamen Halle von Gymnasium und Gesamtschule in Norf“, sagt Markus Kannemann, der stellvertretende Vorsitzende der Neusser SPD. Mitgliedern des TSV Norf haben ihn im direkten Gespräch auf den Zustand der Halle hingewiesen und um Unterstützung gebeten.

Wichtig ist den Sozialdemokraten, die Halle im Gesamtzusammenhang zu betrachten. „Die Verwaltung soll auch den erhöhten Hallenbedarf im Neusser Süden berücksichtigen und im Vorfeld Gespräche mit dem TSV Norf, dem SV Rosellen und anderen betroffenen Vereinen führen“, sagt Verena Kiechle. Die SPD-Wahlkreisbetreuerin für Rosellerheide hat das Thema bereits in der vergangenen Sitzung des Sportausschusses auf die Tagesordnung gebracht.

Der Antrag im Sportausschuss knüpft an das Investitionsprogramm „Gute Sporthallen“ an, dass die SPD in den Haushaltsberatungen angestoßen hat. „Die daraufhin von der Verwaltung vorgelegten Priorisierungen zeigen insbesondere für die Turnhalle am Feuerbachweg einen schlechten Zustand“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Arno Jansen.

Die Verwaltung soll ihr Sanierungskonzept spätestens vor den Haushaltsberatungen für das Jahr 2020 im Sportausschuss und in den betroffenen Bezirksausschüssen vorstellen. „Dann können wir mögliche Maßnahmen bereits im Haushalt berücksichtigen“, erklärt Jansen.

 

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