Kaarst/​Mönchengladbach: Rotary Club unter­stützt Evangelische Jugend- und Familienhilfe

Kaarst, Mönchengladbach – Mit einer Spende in Höhe von 12.500 Euro hat der Rotary Club Mönchengladbach zehn Kindern und Jugendlichen aus Mönchengladbach, die in der Evangelischen Jugend- und Familienhilfe in Kaarst-Büttgen untergebracht sind, zu einem komplett neu gestalteten Wohnumfeld verholfen.

Die bereits Mitte des vergangenen Jahres begonnene Renovierung des Lern-, Ess- und Wohnbereichs der Einrichtung wurde jetzt fertiggestellt und den zuständigen Betreuern der Jugendhilfe übergeben.
 
Renovierte Gemeinschaftsräume sind Lebensmittelpunkt der Kinder.
Die Evangelische Jugend- und Familienhilfe in Büttgen beherbergt aktuell zehn Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 15 Jahren aus Mönchengladbach, die aus unterschiedlichen Gründen aus ihren Herkunftsfamilien genommen werden mussten. Die für die Gruppe zuständigen fünf Betreuerinnen und Betreuer bieten ihnen familienähnliche Strukturen und somit ein Zuhause.

Einen Großteil ihrer Zeit verbringen die Kinder mit ihren Betreuern in den Gemeinschaftsräumen der Einrichtung: Hier erledigen sie ihre Hausaufgaben, verbringen ihre Freizeit und nehmen gemeinsam ihre Mahlzeiten zu sich – die Räumlichkeiten sind ihr Lebensmittelpunkt und Zuhause.

Durch die Spende des Rotary Club Mönchengladbach wurden diese Gemeinschaftsräume nun komplett neugestaltet und so eingerichtet, dass sich die Kinder nun in einer freundlichen Atmosphäre wohlfühlen können. Angesichts des bei zehn Kindern oft unvermeidlich hohen Lärmpegels wurde zudem eine Lärmschutzdecke eingezogen, welche von Kindern und Betreuern geschätzt wird: „Der Schallschutz macht sich sehr positiv bemerkbar und erleichtert unsere Arbeit“, sagt Nina Baumanns, eine der zuständigen Betreuerinnen.

Dr. Gunther Voswinckel, Past-Präsident des Rotary Clubs und Initiator des Projektes, freut sich nicht nur über die positiven Reaktionen der Kinder und ihrer Betreuer, sondern auch über die Folgewirkungen der rotarischen Spende: „Unser Neugestaltung der Gemeinschaftsräume wirkte wie eine Initialzündung, denn sie überzeugten die Entscheidungsträger der Jugendhilfe so sehr, dass diese nun einen Teil ihrer sehr kappen eigenen Mittel für weitere Renovierungen im Flur- und Außenbereichs bereitstellt.“ Fotos(2): Rotary Club MG

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