Neuss: Nach Tötungsdelikt – Untersuchungshaft gegen Verdächtigen angeordnet

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss. Wir berich­te­ten mit zwei Pressemitteilungen vom 26.04.2019 über ein Tötungsdelikt an der Gladbacher Straße in Neuss-Weißenberg.

Ein 31-​Jähriger aus Meerbusch steht im Verdacht, am Freitagmorgen, 26.04.2019, eine 27-​jährige Frau aus Neuss durch vier Schüsse so schwer ver­letzt zu haben, dass sie kurz dar­auf an den Folgen starb.

Der mut­maß­li­che Täter war geflüch­tet und hatte sich (mög­li­cher­weise in Suizidabsicht) auf nahe gele­gene Bahngleise bege­ben und war von einem her­an­na­hen­den Zug erfasst wor­den. Ein Rettungshubschrauber brachte den 31-​Jährigen in eine Klinik. Der Mann konnte auf­grund der schwe­ren Verletzungen und der dar­aus resul­tie­ren­den Behandlung zunächst nicht ver­nom­men werden.

Die Polizei hatte noch am 26.04.2019 eine Mordkommission, unter der Leitung der Polizei in Düsseldorf, ein­ge­rich­tet. In der Nähe der Bahngleise hatte die Polizei am Freitagmittag (26.04.2019) eine scharfe Schusswaffe sicher­ge­stellt. Die Mordkommission prüft, ob es sich hier­bei um die Tatwaffe han­delt. Auch die Herkunft der Waffe ist Gegenstand der wei­te­ren Ermittlungen.

Der mut­maß­li­che Täter wird der­zeit wei­ter in einem Krankenhaus behan­delt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf erfolgte am Freitagnachmittag (03.05.) die Vorführung des Verdächtigen. Ein Richter ord­nete Untersuchungshaft wegen des Vorwurfs des Mordes an. Der Verdächtige macht bis­lang keine Angaben zum Tatvorwurf.

Zu den mög­li­chen Hintergründen der Tat geben Polizei und Staatsanwaltschaft bekannt, dass der mut­maß­li­che Täter und das spä­tere Opfer ein Paar waren. Vor eini­gen Monaten sei die Trennung erfolgt. Am 03.04.2019 hatte das Amtsgericht Neuss auf Antrag der 27-​Jährigen eine einst­wei­lige Anordnung erlas­sen. Daraus geht unter ande­rem her­vor, dass der 31-​Jährige jeg­li­che Kontaktaufnahmen zur Neusserin zu unter­las­sen hat und sich ihr nicht nähern darf.

Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dau­ern an.

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