Neuss: Interkulturellen Projekthelden & VHS – Selbstgemacht: Eine vir­tu­elle Zeitreise

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Einen völ­lig neu­ar­ti­gen Virtual Realitiy Workshop haben die Volkshochschule Neuss und die Interkulturellen Projekthelden – mit Unterstützung des Stadtarchivs Neuss und der Firma Weltenweber – in den Osterferien angeboten. 

Bei dem Projekt ging es darum, im Computer einen 3D-​Raum aus der Geschichte der VHS „zu bauen“. Anlass ist der 100. Gründungstag der VHS. Nachdem die Jugendlichen im Stadtarchiv Einblick in die his­to­ri­schen Quellen genom­men hat­ten, setz­ten sie die krea­tive Arbeit am PC im Romaneum fort. Bei der Gestaltung der vir­tu­el­len Welt half die aus Neuss stam­mende Künstlerin Lina Ehrentraut:

Mir hat das Projekt viel Freude berei­tet. Die Jugendlichen haben zusam­men einen beein­dru­cken­den Raum geschaf­fen. Jeder hat einen Teil dazu bei­getra­gen und konnte sich im Team sei­nen Schwerpunkt suchen. Da wir nur mit Open Source Software gear­bei­tet haben, ist es für alle Teilnehmer nun mög­lich, mit den erlern­ten Fähigkeiten 3D Objekte am PC zu bauen oder Animationen zu erstellen.“

Ich hätte nie gedacht, dass ich in fünf Tagen so viel Neues lerne und für mich mit nach Hause neh­men kann. Das Projekt hat mir nicht nur gro­ßen Spaß gemacht, ich bin selbst noch immer über­rascht, was wir am Ende hier geschafft haben“, berich­tete der mit 13 Jahrenjüngste Teilnehmer Shalva am Ende des Projekts.

Präsentiert wer­den die Ergebnisse bei der „Geburtstagsfeier“ der VHS am 26. September im Romaneum. Dann kön­nen sich die Besucher eine VR-​Brille auf­set­zen und eine Zeitreise in die Vergangenheit der VHS antre­ten. Gefördert wurde das Pilotprojekt vom Land Nordrhein-​Westfalen. Fotos(4): Projekthelden

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