Meerbusch: 100 Paten – über zwei Hektar blü­hende Bienenweide

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Soeben ist das letzte Saatgut aus­ge­bracht. Jetzt freuen sich alle auf das erste sprie­ßende Grün. Auf einer Fläche von exakt 21.350 Quadratmetern, ver­teilt im Meerbuscher Stadtgebiet, wur­den Wildblütensamen ausgesät. 

Dank der Saatgutmischung „Bienenschmaus” wer­den hier im Sommer Wicken, Ringelblumen, Margariten, Malve, Gelbsenf und Kornblumen Insekten anlo­cken. Exakt 100 Meerbuscher Naturfreundinnen und ‑freunde haben die Patenschaften für die Ackerstreifen und Parzellen über­nom­men, mit ihren Beiträgen das Saatgut mit­fi­nan­ziert und gehol­fen, Verdienstausfälle der Bauern auszugleichen.

Damit haben wir unser Blühstreifen-​Projekt für die­ses Jahr abge­schlos­sen. Wir sind über­wäl­tigt von der tol­len Resonanz und der spon­ta­nen Bereitschaft, uns zu unter­stüt­zen”, freut sich Heinrich Leuchten aus Ilverich. Mit sei­nem Bruder Bernhard und befreun­de­ten Landwirten aus Lank und den Rheingemeinden hatte er die Initiative Anfang April ins Leben gerufen.

Die Patenschaftsbeiträge lagen bei 50 Cent pro Quadratmeter ein­ge­sä­ter Fläche, Mindestbetrag waren 25 Euro für 50 Quadratmeter. Damit beka­men auch Familien mit Kindern die Möglichkeit, eine Patenschaft zu einem über­schau­ba­ren Betrag zu über­neh­men. Die Patenschaften gel­ten jeweils für ein Jahr, im Herbst wer­den die Blühstreifen unter­ge­pflügt. Im Folgejahr suchen die Landwirte dann neue Parzellen aus.

Die Stadt Meerbusch unter­stützt das Projekt aktiv mit Öffentlichkeitsarbeit oder auch mit der Beschilderung der Patenparzellen. In den Jahren 2016 bis 2018 hat die Stadt selbst bereits 14,5 Hektar natur­nahe Wildblumenwiesen ange­legt und in Pflege genom­men, 2019 kom­men 20.250 Quadratmeter hinzu. Weitere 21.920 Quadratmeter sind für das Jahr 2020 vorgesehen.

(104 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)