Neuss: LKW Unfall auf Tangente A57, FR Köln A46 FR Düsseldorf – Eine Person schwer verletzt

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) Am heu­ti­gen Montag den 29.04.2019 wurde die Feuerwehr Neuss um 12:16 Uhr auf die A57 alar­miert, dort sollte nach ers­ten Meldungen ein Tanklastzug umge­stürzt sein. Unverzüglich wur­den daher zwei Löschzüge und der Rüstzug der Feuerwehr Neuss auf die Autobahn entsandt.

Bei Eintreffen bestä­tigte sich die Meldung, ein Tanklastzug voll bela­den mit tie­ri­schen Fetten lag in der Tangente A57->A46 auf der Fahrerseite. Der Fahrer befand sich noch in sei­nem Führerhaus und war stark ein­ge­klemmt. Sofort wurde Kontakt zum Fahrer gesucht und die tech­ni­sche Rettung mit­tels schwe­ren Geräts eingeleitet.

Erste Erkundungen erga­ben, dass der Tank des Lasters trotz Verformungen nicht Leck geschla­gen war und somit von der Ladung keine wei­tere akute Gefahr aus ging. Aufgrund der star­ken Einklemmung wurde vor­sorg­lich ein wei­te­rer Rüstzug mit Feuerwehrkran der Feuerwehr Düsseldorf nach­ge­for­dert, der aber nicht zum Einsatz kam.

Zur Durchführung der Rettung war es erfor­der­lich, beide Richtungsfahrbahnen der Tangente sowie Teile der A57 zu sper­ren, da der Platzbedarf für Personal und Material an der Einsatzstelle groß war. Unter Einsatz von meh­re­ren hydrau­li­schen Rettungsgeräten und unter Zuhilfenahme einer Fahrzeug Seilwinde konnte der schwerst ein­ge­klemmte Fahrer nach rund 90 Minuten geret­tet wer­den. Er wurde vom Rettungsdienst in Begleitung eines Notarztes schwer ver­letzt in ein Krankenhaus transportiert.

Die Bergung des auf der Seite lie­gen­den Tanklasters wird sich noch bis in die spä­ten Abendstunden hin­zie­hen. Aktuell wird geprüft ob der LKW mit­hilfe eines Kranes auf­ge­rich­tet wer­den kann. Die Sperrung der Tangente von der A57 FR Köln auf die A46 FR Düsseldorf bleibt daher bis auf wei­te­res bestehen. Die rest­li­che Dauer der Bergung ist zur Stunde unbestimmt.

Insgesamt war die Feuerwehr mit zwei Löschzügen und dem Rüstzug vor Ort. Außerdem im Einsatz waren drei Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeug und der Rettungshelikopter Christoph 3 aus Köln, die Autobahnpolizei sowie die untere Wasserbehörde. Die Unfallursache ist unklar, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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