Meerbusch: Brand in Doppelgarage – Zahlreiche Tauben verenden

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch Lank-​Latum – Gegen 21:15 Uhr, am heu­ti­gen Samstag den 27.04.2019, rück­ten Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr zu einem gemel­de­ten Brand in die Ortslage Lank-​Latum aus.

Im Bereich der Uerdinger Straße bestä­tigte sich die Meldung, eine Doppelgarage befand sich im Vollbrand. Die Feuerwehr war mit vier Einheiten vor Ort. Zwei C‑Rohre wur­den zur Brandbekämpfung eingesetzt.

Binnen kur­zer Zeit befand sich das Feuer in der Doppelgarage unter Kontrolle. Die Uerdinger Straße war vor­über­ge­hend voll gesperrt. Nach der­zei­ti­gem Erkenntnisstand haben rund 100 Tauben den Brand in der Doppelgarage lei­der nicht über­lebt. Weitere Nachlösch- und Aufräumarbeiten lau­fen noch. Fotos(3): FFw Meerbusch

Feuerwehrmeldung:

Gegen 21:00 am Samstagabend mel­dete ein Bewohner der Leitstelle über Notruf 112, dass an der Uerdinger Straße zu einem Brand gekom­men sei. Unverzüglich wur­den die Löscheinheiten aus Lank, Nierst, Langst-​Kierst, die haupt­amt­lich besetzte Drehleiter sowie der Führungsdienst zur Einsatzstelle entsandt.

Vor Ort stellte sich her­aus, dass sich eine Doppelgarage im Vollbrand befin­det. Besonderheit dabei: Auf die Garage wurde ein wei­te­res Geschoss auf­ge­baut, wel­ches ca. 200 Zuchttauben als Zuhause dient. Die Feuerwehr nahm unver­züg­lich meh­rere Strahlrohr sowohl vom Boden als auch von der Drehleiter aus vor und konnte so einer­seits ver­hin­dern, dass sich das Feuer auf die in unmit­tel­ba­rer Nähe befind­li­che Nachbarbebauung aus­dehnt, und ande­rer­seits dass der Taubenschlag voll­stän­dig ein Raub der Flammen wird.

So konn­ten etwa 80 Tiere lebend aus dem Gebäude geret­tet wer­den, die ande­ren ver­en­de­ten bedau­er­li­cher­weise im dich­ten Brandrauch. Durch den Rauch wurde auch ein Anwohner ver­letzt und vor­sorg­lich durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Im Laufe der ca. 2‑stündigen Löscharbeiten wurde die Uerdinger Straße für den Verkehr gesperrt. Die Feuerwehr Meerbusch war mit ca. 35 Einsatzkräften unter der Leitung des stellv. Stadtbrandinspektors Tim Söhnchen vor Ort.

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