Meerbusch: Brand in Doppelgarage – Zahlreiche Tauben ver­en­den

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Meerbusch Lank-Latum – Gegen 21:15 Uhr, am heutigen Samstag den 27.04.2019, rückten Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr zu einem gemeldeten Brand in die Ortslage Lank-Latum aus.

Im Bereich der Uerdinger Straße bestätigte sich die Meldung, eine Doppelgarage befand sich im Vollbrand. Die Feuerwehr war mit vier Einheiten vor Ort. Zwei C-Rohre wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt.

Binnen kurzer Zeit befand sich das Feuer in der Doppelgarage unter Kontrolle. Die Uerdinger Straße war vorübergehend voll gesperrt. Nach derzeitigem Erkenntnisstand haben rund 100 Tauben den Brand in der Doppelgarage leider nicht überlebt. Weitere Nachlösch- und Aufräumarbeiten laufen noch. Fotos(3): FFw Meerbusch

Feuerwehrmeldung:

Gegen 21:00 am Samstagabend meldete ein Bewohner der Leitstelle über Notruf 112, dass an der Uerdinger Straße zu einem Brand gekommen sei. Unverzüglich wurden die Löscheinheiten aus Lank, Nierst, Langst-Kierst, die hauptamtlich besetzte Drehleiter sowie der Führungsdienst zur Einsatzstelle entsandt.

Vor Ort stellte sich heraus, dass sich eine Doppelgarage im Vollbrand befindet. Besonderheit dabei: Auf die Garage wurde ein weiteres Geschoss aufgebaut, welches ca. 200 Zuchttauben als Zuhause dient. Die Feuerwehr nahm unverzüglich mehrere Strahlrohr sowohl vom Boden als auch von der Drehleiter aus vor und konnte so einerseits verhindern, dass sich das Feuer auf die in unmittelbarer Nähe befindliche Nachbarbebauung ausdehnt, und andererseits dass der Taubenschlag vollständig ein Raub der Flammen wird.

So konnten etwa 80 Tiere lebend aus dem Gebäude gerettet werden, die anderen verendeten bedauerlicherweise im dichten Brandrauch. Durch den Rauch wurde auch ein Anwohner verletzt und vorsorglich durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Im Laufe der ca. 2-stündigen Löscharbeiten wurde die Uerdinger Straße für den Verkehr gesperrt. Die Feuerwehr Meerbusch war mit ca. 35 Einsatzkräften unter der Leitung des stellv. Stadtbrandinspektors Tim Söhnchen vor Ort.

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