Neuss: Wohnung alters­ge­recht: Johanniter geben Tipps

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Im Alter, bei einer Krankheit oder Behinderung birgt so man­cher Haushalt Hürden oder gar poten­zi­elle Gefahrenquellen. Die Johanniter zei­gen, wie man trotz Einschränkungen sicher und selbst­stän­dig in den eige­nen vier Wänden leben kann.

Die Wohnung bar­rie­re­frei zu gestal­ten, ist eine gute Basis. Zusätzlich bie­tet ein Hausnotruf die Gewissheit, dass Hilfe sofort unter­wegs ist – wenn doch ein­mal etwas pas­siert“, sagt Dirk Hermes, Hausnotruf-​Experte der Johanniter im Regionalverband Niederrhein.
 
Tipps für eine alters­ge­rechte Wohnung
Große Umbaumaßnahmen sind oft­mals gar nicht nötig. Schon mit klei­ne­ren Verbesserungen lässt sich die Wohnung siche­rer machen:
So sind Bewegungsmelder schnell mon­tiert, die dafür sor­gen, dass man nicht im Dunkeln durch die Wohnung geht. Handläufe auf bei­den Seiten der Treppe und ein rutsch­hem­men­der Belag beson­ders auf den Treppenstufen und im Bad brin­gen Sicherheit.

Im Schlafzimmer lässt sich die Betthöhe anpas­sen, damit man leich­ter ins Bett hinein- und auch wie­der her­aus­kommt. Um sich sicher abstüt­zen zu kön­nen, müs­sen Ablageflächen rund um das Bett stand­si­cher sein.

Im Wohnzimmer erleich­tern stand­si­chere Möbel mit Armstützen das Hinsetzen und Aufstehen. Eine Gummi-​Unterlage macht Teppiche und Läufer rutsch­fest. Tipp: Vorsicht bei losen Kabeln! Sie kön­nen eine Stolperfalle sein. Falls nötig, soll­ten zusätz­li­che Steckdosen ange­bracht werden.

In der Küche las­sen sich Hängeschränke tie­fer anbrin­gen, so dass sie bes­ser erreich­bar sind. Stehhilfen und ein rutsch­hem­men­der Bodenbelag sor­gen für einen siche­ren Stand wäh­rend der Hausarbeit.

Im Badezimmer sen­ken Aufkleber am Boden von Badewanne oder Dusche die Rutschgefahr. Außerdem sind Halte- und Einstiegsgriffe und ein Duschhocker sinn­voll. Bei Bedarf lässt sich auch ein Wannenlift ein­fach instal­lie­ren. Das WC kann mit einem Toilettenaufsatz mit inte­grier­ter Armstütze aus­ge­stat­tet werden.
 
Gut zu wissen:
• In einer Mietwohnung kön­nen kleine Veränderungen beim Eigentümer ange­fragt werden.
• Für einen Umbau gibt es je nach Pflegegrad Unterstützung: Bis zu 4.000 Euro wer­den erstat­tet. Beratung dazu bie­ten regio­nale Wohnberatungsstellen.
• Ein Hausnotruf bie­tet eine zusätz­li­che Sicherheit, gerade für Senioren. Er wird von den Pflegekassen als Hilfsmittel aner­kannt. Außerdem ist ein Rauchwarnmelder in den Hausnotruf integrierbar.

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