Grevenbroich: Sanierungsmaßnahmen im Kreishochhaus und Gesundheitsamt

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die Handwerker haben zwei Komplexe des Rhein-​Kreises Neuss in Grevenbroich fest im Griff. Zuerst rück­ten sie zum Hochhaus an der Lindenstraße aus, jetzt sind sie im Gesundheitsamt an der Straße „Auf der Schanze“ aktiv. 

Wir inves­tie­ren viel Geld in die Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit unse­rer Immobilien“, so Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke. Das Team um Dezernent Harald Vieten und Ines Manolias, die Leiterin des Amtes für Gebäudewirtschaft, plante die umfang­rei­chen Sanierungsmaßnahmen und setzte sie um.

Im Kreishochhaus sind die drei Aufzüge und das Treppenhaus für rund 420 000 Euro erneu­ert wor­den. Die Lifte waren über 50 Jahre alt, hat­ten öfters Defekte und Ausfälle und durf­ten zuletzt teil­weise gar nicht mehr für den Personentransport genutzt wer­den. Auch Ersatzteile gab es nicht mehr.

Nach der Sanierung der drei­zü­gi­gen Aufzuganlage mit jeweils zehn Haltestellen ver­fügt die bar­rie­re­freie Gruppe nun über neue Antriebseinheiten, Fahrschienen und brei­tere Türen, was nicht nur den Mitarbeitern des Kreises, son­dern auch den zahl­rei­chen Kunden der Ausländerbehörde und des Jobcenters zu Gute kommt.

Die Fahrkörbe der bei­den klei­ne­ren Aufzüge wur­den ver­grö­ßert, um Platz für Rollstuhlfahrer und Begleitpersonen zu schaf­fen. Der große Aufzug hat jetzt eine Vorzugschaltung für Behinderte mit Euro-​Key, einem Schlüssel für bar­rie­re­freie Lifte. Die neuen Bedienfelder in Brailleschrift für Blinde und eine Sprachansage schlie­ßen den Kreis. Nach der Sanierung der Aufzüge muss­ten der Bodenbelag und die Wände über­ar­bei­tet wer­den. Das Treppenhaus wurde gestri­chen, jede Etage bekam eine neue Farbe.

Das zweite Projekt des Kreises betrifft die Sanierung der Abwasser- und Trinkwasserleitungen im Gesundheitsamt. Sie wer­den kom­plett erneu­ert. Zugleich sind bereits die aus den 1960er Jahre stam­men­den Sanitäranlagen vom Untergeschoss bis zum zwei­ten Obergeschoss ent­kernt wor­den. Neue Leitungen wur­den ein­ge­baut, der Brandschutz wurde ertüch­tigt, und Lüftungen wur­den bis übers Dach verlegt.

Im Zuge der Arbeiten sind neue Toiletten ein­ge­baut wor­den. Vom Erdgeschoss bis zum zwei­ten Obergeschoss sind die Arbeiten wei­test­ge­hend abge­schlos­sen. Der Umbau im Untergeschoss wird vor­rau­sicht­lich im Juni fer­tig sein. Dann steht auch dort ein bar­rie­re­freies Behinderten-​WC zur Verfügung. Die Gesamtkosten mit Fachplaner-​Leistungen schla­gen mit rund 390 000 Euro zu Buche.

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