Neuss: Jröne Meerke – Ergebnisse von „SPD Neuss im Dialog“ sol­len umge­setzt wer­den

Neuss – Im Rahmen ihrer Gesprächs- und Veranstaltungsreihe „SPD Neuss im Dialog“ hat die SPD Neuss Ende März mit 50 Neusserinnen und Neussern an Verbesserungsvorschlägen für das „Jröne Meerke“ gearbeitet.

Die Ergebnisse der Dialogveranstaltung wurden in der Zwischenzeit ausgewertet und sollen jetzt wie versprochen als Antrag in den Stadtrat eingebracht werden. „Uns war es wichtig zu erfahren, wie die Bürgerinnen und Bürger der Nordstadt ihr zentrales Naherholungsgebiet weiterentwickeln möchten“, sagt der SPD-Stadtverordnete Heinrich Thiel, der die Veranstaltung gemeinsam mit seinem Ratskollegen Hakan Temel organisiert hat.

Alle Besucherinnen und Besucher der Dialogveranstaltung waren sich schnell einig, dass das „Jröne Meerke“ als Naherholungsgebiet gestärkt werden soll. „Es wurde allerdings von vielen Bürgern der Wunsch geäußert, das Areal durch zusätzliche Attraktionen für alle Altersklassen noch attraktiver zu gestalten“, sagt Heinrich Thiel. Aus diesem Grund möchte die SPD-Fraktion die Verwaltung in ihrem Antrag prüfen lassen, ob beispielsweise ein kleiner Bewegungsparcours für ältere Menschen oder ein Boule-Platz errichtet werden könnten.

Gemeinsam mit dem dann wieder ertüchtigten Wasserspielplatz wäre das „Jröne Meerke“ somit um einige Attraktionen reicher. Der Wasserspielplatz wird bereits auf Initiative der SPD so umgebaut, dass er zukünftig mit einer Wasserpumpenstation und einem Holz-Aquädukt betrieben wird. Eine erneute Sperrung durch die Probleme mit den Schneegänsen wird somit verhindert.

Auch die interessanteste Idee der Bürgerinnen und Bürger wird von der SPD-Fraktion aufgegriffen: „Wir möchten prüfen lassen, ob perspektivisch ein kleines Café die Bürgerinnen und Bürger zum Verweilen einlädt“, erklärt Hakan Temel. Dem Stadtverordneten ist klar, dass das kein einfaches Thema sein wird. „Einen Versuch ist es allerdings wert“, findet Temel.

Darüber hinaus soll die Sauberkeit des Naherholungsgebietes nach Ansicht der SPD-Fraktion weiter verbessert werden. So haben sich nach der Dialogveranstaltung mehrere Bürgerinnen und Bürger bei der SPD gemeldet, die sich gerne ehrenamtlich für das Naherholungsgebiet engagieren möchten. Aus diesem Grund möchten Thiel und Temel prüfen lassen, ob das ehemalige „Grünkäppchen“-Konzept wieder aufgesetzt werden kann.

Dabei helfen Ehrenamtler der Stadt, die Einhaltung von Fütterungsverboten zu kontrollieren und eine Vermüllung durch Passanten zu unterbinden. Die Wiederaufnahme des damaligen Konzeptes würde nach Ansicht der SPD weitere Verbesserungen ermöglichen

 

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