Rommerskirchen: 2. Wasseruhr kann viel Geld spa­ren – Gartenbewässerung geson­dert abrech­nen

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Rommerskirchen – Eine erste Wärmewelle über Ostern kün­det den bevor­ste­hen­den Sommer an. Auf eine mög­li­che Hitzeperiode wie im letz­ten Sommer kann man sich jetzt schon vor­be­rei­ten.

Die 2. Wasseruhr bie­tet für viele Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit Wasser, das nicht dem Kanalnetz zuge­führt wird, am Ende des Jahres von der Entwässerungsgebühr abzu­set­zen. Unter bestimm­ten Voraussetzungen kann diese 2. Wasseruhr bean­tragt wer­den und somit bares Geld spa­ren.

Auflagen für die Installation
Um diese 2. Wasseruhr instal­lie­ren zu kön­nen müs­sen einige Auflagen beach­tet wer­den. So weist das Steueramt der Gemeinde Rommerskirchen dar­auf­hin, dass der Nachweis über die ent­nom­mene Frischwassermenge grund­sätz­lich über einen geeich­ten fest instal­lier­ten Wasserzwischenzähler zu füh­ren ist. Der Wasserzwischenzähler darf nach der Installation nicht mehr beweg­lich sein. So muss der Wasserzwischenzähler grund­sätz­lich fest im Leitungssystem instal­liert wer­den.

Zur Klärung von Sonderfällen muss mit dem Steueramt Rücksprache gehal­ten wer­den. Da aus­ge­schlos­sen wer­den muss, dass das ent­nom­mene Wasser über die 2. Wasseruhr dem Kanalnetz zuge­führt wird, darf sich kein Bodenabfluss oder Waschbecken in der Nähe befin­den.

Auf die Eichzeit ach­ten
Der Zwischenzähler für die Gartenbewässerung muss zwin­gend geeicht sein. Die Eichzeit beträgt sechs Jahre, nach die­sen sechs Jahren ist die Uhr nicht mehr geeicht und kann somit nicht mehr ver­wen­det wer­den. Deshalb muss nach Ablauf der Frist eine neue geeichte 2. Wasseruhr ein­ge­baut und ein ent­spre­chen­der Eichnachweis erbracht wer­den (z.B. Zertifikat, Foto).

Zum 01. Dezember eines jeden Jahres muss der Zählerstand der 2. Wasseruhr dem Steueramt der Gemeinde Rommerskirchen unauf­ge­for­dert schrift­lich mit­ge­teilt wer­den.

Private und land­wirt­schaft­li­che Nutzung mög­lich
Das Wasser kann sowohl für pri­vate als auch land­wirt­schaft­li­che Zwecke genutzt wer­den. Im pri­va­ten Bereich kann Wasser z.B. für die Bewässerung von Gartenanlagen und Ziergärten abge­führt wer­den oder auch für das fül­len von Gartenteichen und zum Tränken von Straßenbäumen genutzt wer­den.

Bei einer land­wirt­schaft­li­chen Nutzung ist die Größe der Ackerfläche anzu­ge­ben und ob die Nutzung für die Viehhaltung oder den Anbau von Nutzpflanzen vor­ge­se­hen ist.

Ein Antragsformular für die mit­zu­tei­len­den Angaben befin­det sich auf der Internetseite www​.rom​mers​kir​chen​.de /​Bürgerservice /​Formulare /​Steueramt. Ein Informationsblatt fasst die wich­tigs­ten Regeln zusam­men. Antragsformulare sind auch beim Steueramt der Gemeinde Rommerskirchen erhält­lich. Für Rückfragen ste­hen Ihnen die Mitarbeiter des Steueramtes unter den Rufnummer 02183 /​800–55, – 46 zur Verfügung.

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