Meerbusch: Warnung vor fal­schen „Microsoft-​Mitarbeitern”

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss /​Meerbusch (ots) Die Polizei warnt vor Betrügern, die sich am Telefon als „Microsoft”-Mitarbeiter” ausgeben. 

In Meerbusch ver­such­ten Unbekannte, eine 82-​Jährige hin­ter das Licht zu füh­ren und behaup­ten am Telefon, für das IT-​Unternehmen „Microsoft” zu arbei­ten. Grund des Anrufes sei, dass der Computer der Angerufenen mit Schadsoftware (z.B. Viren) belas­tet sei.

Anhand sol­cher Behauptungen ver­su­chen sol­che Täter ihre poten­ti­el­len Opfer von einer Installation einer Fernwartungssoftware (soge­nann­ter TeamViewer) zu über­zeu­gen. Über ein sol­ches Programm ist es mög­lich vol­len Zugriff auf den Computer zu erlan­gen. Für die aus­ge­führ­ten „Leistungen” wird meist zusätz­lich ein Honorar ver­langt und Daten für Onlinebanking oder Kreditkartendaten abge­fragt. So ver­su­chen die Täter Zugriff auf die Konten des Opfers zu erlangen.

Doch bei der Seniorin aus Meerbusch hat­ten die Betrüger kein Glück. Die Dame erkannte die Absichten des mit Akzent Englisch spre­chen­den Anrufers schnell und über­führte ihn mit einer Fangfrage. Sie erkun­digte sich nach sei­nem Aufenthaltsort. Als der über­rum­pelte Täter „Californien” ant­wor­tete, hielt die 82-​Jährige ihm rich­ti­ger Weise vor, dass es dort doch mit­ten in der Nacht sei. Das Telefonat wurde anschlie­ßend schnell been­det und es ent­stand kein Schaden.

Eine drin­gende Empfehlung der Polizei:
Wer einen sol­chen Anruf erhält, sollte auf kei­nen Fall auf die Forderungen ein­ge­hen. Beenden sie sofort das Gespräch, tren­nen sie umge­hend die Internetverbindung, wenn ein Zugriff denk­bar ist. Nehmen sie auf kei­nen Fall irgend­wel­che Zahlungen vor und geben sie am Telefon keine Bank- oder Kreditkartendaten wei­ter. Microsoft führt unter kei­nen Umständen unauf­ge­for­derte Telefonanrufe durch, in denen das Unternehmen anbie­tet, ein schad­haf­tes Gerät zu repa­rie­ren. Selbst auf offi­zi­elle Support-​Anfragen erfol­gen Hilfestellungen fast aus­schließ­lich per E‑Mail. Microsoft schickt unauf­ge­for­dert weder E‑Mails, noch for­dert das Unternehmen per Telefonanruf per­sön­li­che oder finan­zi­elle Daten an. Gibt sich der Anrufer als Mitarbeiter der Microsoft-​Lotterie aus, dann stimmt dies nicht: Es gibt keine Microsoft-​Lotterie. Microsoft fragt nie­mals aktiv nach Kreditkarteninformationen, um die Echtheit von Office oder Windows zu veri­fi­zie­ren. Microsoft kon­tak­tiert Nutzer nicht unge­fragt, um über neue Sicherheitsupdates zu infor­mie­ren. Ein Kontakt zum Microsoft-​Support erfolgt aus­schließ­lich auf Initiative der Nutzer, nie­mals umgekehrt.

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