Neuss: Brandschutz Quirinus Münster – Feuerwehr: spe­zi­elle Einsatzpläne Brandbekämpfung

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Angesichts des gest­ri­gen Brandes von Notre-​Dame in Paris hat sich der Brandschutzdezernent der Stadt Neuss Holger Lachmann heute Vormittag von der Wehrleitung über die Vorplanungen der Feuerwehr Neuss für das Quirinus Münster infor­mie­ren lassen. 

Das Gebäude unter­liegt als Wahrzeichen der Stadt Neuss der regel­mä­ßi­gen Brandverhütungsschau und wird als Einsatzobjekt mit spe­zi­el­len Einsatzplänen geführt. Das Münster ver­fügt über Aufstellflächen für Hubrettungsfahrzeuge und Einspeisestellen für Löschwasser. Im Dachbereich ist das Münster in drei Brandschnitte unter­teilt; ins­ge­samt drei Steigleitungen die­nen zur Wasserförderung bis in eine Höhenlage von 45 m im Bereich des Dachstuhls, des Umlaufes am Ostturm und des Glockenturmes.

Die erreich­bare Höhe von Drehleitern der Feuerwehr Neuss ist auf rund 30 m begrenzt. Für eine even­tu­ell erfor­der­li­che Öffnung der Dachhaut der Kuppel in circa 50 m Höhe wird im Einsatzfall gege­be­nen­falls auf Gelenkmastbühnen von Werkfeuerwehren mit einer weit aus höhe­ren Arbeits-​/​Rettungshöhe zurückgegriffen.

Zum Einsatz könn­ten auch Höhenretter gelan­gen, die gesi­chert im Außenbereich des Daches zur Bekämpfung von Entstehungsbränden vor­stei­gen. Ein Brand des Dachstuhls sowie der Kuppel würde die Feuerwehr Neuss auf­grund der Höhe vor eine her­aus­for­dernde Aufgabe stel­len. Neben der Brandbekämpfung wird ein gro­ßer Wert auf die Sicherung der Kunstschätze im Inneren der Basilika gelegt.

Das Quirinus Münster ist neben der Brandverhütungsschau auch regel­mä­ßig Gegenstand von ein­satz­tak­ti­schen Begehungen und Übungen. Im Rahmen des vor­beu­gen­den Brandschutzes wird die Feuerwehr Neuss die Eigentümer beson­de­rer Kirchen in Neuss anschrei­ben und auf die Wichtigkeit vor­beu­gen­der Brandschutzmaßnahmen erneut hinweisen.

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