Straßen.NRW – Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners beginnt

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Die Straßen.NRW – Regionalniederlassung Niederrhein beginnt in der kom­men­den Woche (16​.KW) an Bundes- und Landesstraße in den Kreisen Viersen, Heinsberg, Kleve, Wesel, Rhein-​Kreis Neuss und Kreis Mettmann mit der Bekämpfung der Raupen des Eichenprozessionsspinners. 

Die Bekämpfung der befal­le­nen Bäume erfolgt mit Sprühfahrzeugen, die mit Schrittgeschwindigkeit von früh­mor­gens bis in die Abendstunden unter­wegs sind. Zusätzlich wird in den Kreisen Viersen, Kleve und Wesel ab der 19. Kalenderwoche der Eichenprozessionsspinner mit Hilfe eines Sprühhubschraubers bekämpft. Dieser wird in ein­zel­nen Bereichen ein­ge­setzt, wo Bodengeräte den Eichenprozessionsspinner nur unge­nü­gend errei­chen und bekämp­fen kön­nen. In den zu bear­bei­ten­den Bereichen kann es zu kurz­zei­ti­gen Sperrungen für den Verkehr kom­men, die sich aber auf wenige Minuten beschrän­ken werden.

Ab Mitte April beginnt die Raupenzeit des Eichenprozessionsspinners, einer von Juli bis September akti­ven Mottenart. Die Raupen sind für den Menschen auf Grund ihrer gif­ti­gen Behaarung gefähr­lich. Bei Kontakt mit der Haut kön­nen starke Juckreize oder all­er­gi­sche Schockreaktionen auf­tre­ten. Werden Raupenhaare ein­ge­at­met, kann es zu Entzündungen der Luftwege kom­men. Bei dem ange­wen­de­ten Bekämpfungsverfahren wer­den die befal­le­nen Bäume groß­flä­chig besprüht.
Das auf­ge­sprühte Mittel (Wirkstoff: Bazillus Thuringiensis) wird durch die jun­gen Raupen über die Nahrung auf­ge­nom­men. Für Menschen, Tiere oder Pflanzen ist die­ses Mittel nicht schäd­lich. Damit sich das Mittel gleich­mä­ßig auf den Bäumen ver­tei­len kann, muss die Sprühaktion bei tro­cke­nem Wetter durch­ge­führt werden.

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