Meerbusch: Feuerwehrübung mit bren­nen­dem Dummy und ver­rauch­tem Wohnhaus

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Am Montag, den 08.04.2019 begann beim Löschzug Lank-​Latum der Sommerdienst. Dazu tra­fen sich 25 Kameradinnen und Kameraden am Lanker Gerätehaus.

Nach einer kur­zen Begrüßung der Mannschaft durch den Einheitsführer Brandinspektor Klaus Kupp wur­den die Übungsteilnehmer auf die Feuerwehrfahrzeuge ein­ge­teilt und mit den Übungszielen ver­traut gemacht. Die bei­den Lanker Feuerwehrmänner Oberbrandmeister Niko Kerp und Unterbrandmeister Felix Richter hat­ten eine Übung in Ilverich mit beson­de­ren Effekten vor­be­rei­tet hatten.

Bereits auf der Anfahrt zur fik­ti­ven Einsatzstelle beka­men die Fahrzeuge, wie bei einem rea­len Einsatz, die Info, dass es sich um einen aus­ge­dehn­ten Kellerbrand nach einer Verpuffung an der Heizungsanlage han­deln sollte und sich noch Menschen in Lebensgefahr im Gebäude befin­den soll­ten. Spätestens ab die­sem Zeitpunkt wuss­ten alle Beteiligten, dass sie trotz der Übung gleich ihr gan­zes Feuerwehrkönnen auf­brin­gen mussten.

Beim Einbiegen in die Straße „Sperberweg” sah die Besatzung des ers­ten Löschgruppenfahrzeugs bereits eine starke Rauchentwicklung aus einem Einfamilienhaus sowie eine bren­nende Person auf der Straße, die in die­sem Fall ein Dummy war und die Rolle eines Handwerkers ein­neh­men sollte. Da die Feuerwehr im Übungsszenario sehr sel­ten mit rea­lem Feuer üben kann war die­ses Szenario für die Übungsteilnehmer natür­lich erst ein­mal uner­war­tet und erfor­derte schnel­les Handeln.

Mit einem beherz­ten aber effek­ti­ven Löscheinsatz wurde die Person gelöscht und anschlie­ßend im Rahmen der ange­nom­me­nen Situation medi­zi­nisch ver­sorgt. Parallel dazu wurde die Menschenrettung im Wohnhaus und die Brandbekämpfung ein­ge­lei­tet. Nach Rund 20 Minuten konn­ten ins­ge­samt drei Atemschutztrupps zwei ver­misste Personen im Haus fin­den sowie den Brand löschen.

Im Anschluss wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter ent­raucht und alle Räumlichkeiten noch­mals kon­trol­liert. Am Ende konnte die Übungsleitung erfolg­reich „Übungsende” mel­den und es ging nach dem Aufräumen zur anschlie­ßen­den Übungsnachbesprechung. Fotos(4): Ffw Meerbusch

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