Meerbusch: Feuerwehr übt Menschenrettung über Drehleiter

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Löschgruppe Langst-​Kierst: „Person in Notlage – Landhandel Ilverich, Obere Straße“ lau­tete die fik­tive, aber durch­aus typi­sche Meldung. 

Zunächst zeigte sich den ein­tref­fen­den Kräften an der Einsatzstelle ein ent­spre­chend unkla­res Lagebild. Nach kur­zer Kontaktaufnahme mit dem Anrufer, gespielt vom Juniorchef des Betriebes, Markus Bolten, gin­gen die Fahrzeuge der Löschgruppe Langst-​Kierst und die Drehleiter des Löschzuges Büderich schon in Stellung.

Es sei offen­bar ein Mitarbeiter im Lager oder im Bereich der gro­ßen tech­ni­schen Anlagen ver­un­fallt, der genaue Ort jedoch unbe­kannt. Es könne der Austritt gif­ti­ger Abgase näm­lich nicht aus­ge­schlos­sen wer­den, zudem sei die Beleuchtung aus­ge­fal­len. Tim Neuhausen ent­sandte als Einsatzleiter umge­hend einen Trupp zwecks Erkundung in den Gebäudekomplex, ebenso wurde zeit­gleich die Wasserversorgung für den obli­ga­to­ri­schen Brandschutz hergestellt.

Die Feuerwehrmänner dran­gen in der Dunkelheit der fens­ter­lo­sen Räume mit ihren Atemschutzgeräten über eine dort fest instal­lierte, enge Stiege schließ­lich in das Obergeschoss der Scheune vor. Hier fan­den sie hin­ter der Getreidetrocknung die „bewusst­lose Person“. Dann musste zur wei­te­ren Hilfeleistung noch ein zwei­ter Trupp ent­sandt wer­den, denn jetzt kam eine soge­nannte Schleifkorbtrage zum Einsatz.

Nur mit ver­ein­ten Kräften konn­ten die Langst-​Kierster Retter die pati­en­ten­scho­nende Bergung durch eine Luke in der Fassade durch­füh­ren. Die Trage wurde schließ­lich auf dem Korb der Drehleiter vom Büdericher Maschinisten Jens Kox sanft zum siche­ren Boden abge­senkt. Ferdinand Klein, Löschgruppenführer in Langst-​Kierst, äußerte sich zufrie­den über die Kommunikation per Sprechfunk, die geschickte Klettereinlage trotz der Pressluftflaschen und die gute räum­li­che Ordnung der Gerätschaften vor dem Gebäude. Fotos(3): Ffw Meerbusch

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