Grevenbroich: Lebens- und Berufswegplanung – AWO unter­stützt junge Erwachsene

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Das seit 2012 bestehende Projekt „Motivation durch Perspektive“ – kurz MOPS – geht in die Verlängerung. Im Auftrag des Jobcenters Rhein-​Kreis Neuss unter­stützt die AWO Berufshilfe in Grevenbroich junge Erwachsene bei ihrer Lebens- und Berufswegplanung. 

Einige der 26 Teilnehmenden des Projektes möch­ten ihren Schulabschluss nach­ho­len, eine Ausbildung oder Arbeit fin­den. Andere wis­sen gar nicht so recht und haben durch Krisensituationen noch nicht die not­wen­dige Orientierung, wie es wei­ter­ge­hen soll. Sozialpädagogische Fachkräfte, Coaches und Ausbildende der AWO beglei­ten die jun­gen Menschen dabei täglich.

Neben einer eng­ma­schi­gen sozi­al­päd­ago­gi­schen Betreuung und täg­li­chem Coaching kön­nen sich die Teilnehmenden in einer Lernküche und einem Lernfriseursalon in den Berufsfeldern Hauswirtschaft, Hotel- und Gaststättengewerbe, Frisör und Kosmetik erpro­ben. Die AWO Berufshilfe ist Teil der Alten Feuerwache – ein Haus der Stadt Grevenbroich, in dem nicht nur viele Dienste des Jugendamtes, son­dern auch zahl­rei­che Angebote für Jugendliche unter einem Dach gebün­delt werden.

Ein Teil des MOPS-​Projektes fin­det dort statt. Auch Projektleiterin Andrea Longerich hat ihr Büro dort: „Der enge Kontakt zu ande­ren Angeboten ist ein gro­ßer Gewinn für unsere Arbeit“ erklärt sie. Dass die­ser Gewinn auf Wechselseitigkeit beruht, unter­streicht Christian Abels als Leiter des Hauses:

Das Angebot der Berufshilfe war eines der ers­ten, das wir hier im Haus in der jet­zi­gen Konzeption vor­hal­ten konn­ten. Es ist schön zu sehen, wie es sich eta­bliert hat und auf wel­chen Erfolg wir hier gemein­sam zurück­bli­cken können.“

MOPS wird im April für ein wei­te­res Jahr ver­län­gert. Leif Lüpertz, Geschäftsführer der AWO Berufshilfe, freut sich: „Wir sind dank­bar, dass wir jun­gen Leuten auch wei­ter­hin hel­fen kön­nen. Für unsere Teilnehmenden ist diese Unterstützung enorm wich­tig.“ Belegt wird dies durch die Zahlen, denn fast zwei Drittel fan­den nach dem Projekt einen Anschluss wie eine betrieb­li­che Berufsausbildung, einen Platz an einer Schule oder in einer wei­ter­füh­ren­den Bildungsmaßnahme.

Auch poli­tisch ist das Projekt ein Gewinn. In Zeiten des Mangels an beruf­li­chem Nachwuchs ist der rei­bungs­lose Übergang ins Berufsleben ein gesell­schaft­li­ches Ziel. Die AWO Berufshilfe ist seit 1984 star­ker Partner für die Berufsförderung in der Region. Ihre Projekte wer­den durch den Rhein-​Kreis Neuss und die Bundesagentur für Arbeit gefördert.

„MOPS-​Team vor der Alten Feuerwache“
v.l.n.r.: Andrea Longerich, Leif Lüpertz, Dragica Janjic, Monika Reisse-​Holz (alle AWO Berufshilfe). Foto: AWO
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