Dormagen: Betriebsunfall im Chempark – meh­rere Personen schwer ver­letzt

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Dormagen – Nach vor­lie­gen­den Informationen ereig­nete sich gegen 11:10 Uhr im Chempark Dormagen ein Betriebsunfall. Nach Austritt einer che­mi­schen Substanz erlit­ten meh­rere Personen Verletzungen.

Was genau geschah ist der­zeit noch unbe­kannt. Mehrere Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst und Notarzt fuh­ren gegen 11:15 Uhr, am heu­ti­gen Donnerstag den 11.04.2019, das Tor 14 an.

Wie berich­tet kam es zu einem Kontakt zwi­schen einer noch unbe­kann­ten Anzahl von Personen und der che­mi­schen Substanz Toluylendiamin, einem Vorprodukt zur Schaumstoffherstellung. Zwei Betroffene muss­ten mit Rettungswagen und Notarztbegleitung in Krankenhäuser trans­por­tiert wer­den. Über Art und Umfang der Verletzungen lie­gen keine Informationen vor.

Erste Meldungen, wonach es sich bei dem aus­ge­tre­te­nen Stoff um Cyanwasserstoff han­deln sollte, bestä­tig­ten sich nicht. Eine Gefährdung der Bevölkerung hat, so die Aussage des Betreibers, zu keine Zeit bestan­den. Es sei nur das Betriebsgelände betrof­fen.

Nachtrag

Meldung Chempark Dormagen:

Kran auf Rohrbrücke gestürzt, Auswirkungen blie­ben auf das unmit­tel­bare Betriebsgelände beschränkt

Aus bis­her unbe­kann­ter Ursache stürzte gegen 11:15 Uhr ein mobi­ler Kran auf eine Rohrbrücke im Chempark Dormagen. Die Rohrbrücke und dar­auf­lie­gende Leitungen wur­den beschä­digt, und infol­ge­des­sen kam es zu einem Produktaustritt, der auf den Betriebsbereich beschränkt blieb. Die Werkfeuerwehr ist im Einsatz.

Bei dem Ereignis wur­den vier Mitarbeiter ver­letzt. Einer erlitt mecha­ni­sche Verletzungen, zwei kamen mit dem aus­ge­tre­te­nen Produkt in Berührung und ein Mitarbeiter steht unter Schock. Alle vier befin­den sich in ärzt­li­cher Behandlung.

Bei den aus­ge­tre­te­nen Stoffen han­delt es sich um ein Vorprodukt zur Schaumstoffherstellung. Die Auswirkungen blie­ben auf den Betriebsbereich beschränkt.

Die Messungen des Luftmesswagens blie­ben unauf­fäl­lig.

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